Aus Paulas Schreibtagebuch – Braucht die Paula wirklich einen Sachbearbeiter für Webarbeit?

Guten Tag,

es ist geschafft! Seit gestern Nachmittag um 16.30 Uhr ist der erste Band des Felicitasromans in der Kindleedition erhältlich. Kindlenutzer können das Buch unter https://www.amazon.de/dp/B077NCVYCY/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1511290715&sr=1-1&keywords=Felicitas,+Paula+Grimm,+Kindle finden. Zu Amazon schreibe ich hier nichts mehr. Darüber habe ich mich ja schon am Samstag ausgelassen. Und dass die Kindleapp das einzige Produkt des Unternehmens ist, mit der ich zufrieden bin und gern arbeite, habe ich ja auch bereits ausgeführt.

 

Geärgert hat mich bezogen auf das Ebook, dass bei Kindle Direct Publishing ein Formular zum Eintrag von Ebooks existiert, das zunächst wie eh und je einen guten Eindruck macht, das aber im Blindflug nicht vollständig nutzbar ist. Das war vor etwas mehr als einem Jahr anders. So kann ich meine gewünschte Kategorie nicht mehr wählen. Der Uploadbereich für Cover und Buchdatei wird mir ebenfalls nicht mehr angezeigt. Und darum bedanke ich mich wieder einmal recht herzlich bei Mira Alexander, die so freundlich war, den Upload und die Veröffentlichung für mich zu übernehmen. Auch andere Bedingungen wurden bei KDP geändert. Wer sein Ebook nicht mehr zur Ausleihe zur Verfügung stellt, kann, was die Tantiemen betrifft, nur noch 35% erhalten. Früher konnten Autoren, die ihr Buch nicht in den Verleih gegeben haben, auch die Option 70% wählen, wenn der Preis mehr als 0,99 € betrug.

Jetzt schreibe ich wieder nur über Amazon. So ein Goliath ist eben immer in aller Munde. 😉 Das hatte ich eigentlich gar nicht beabsichtigt. Denn auch in anderen Bereichen der Arbeit mit dem Internet hakt es mit dem Blindflug stark. Gerade die Formulare, bei denen es Auswahlfelder gibt, werden die Probleme gefühlt von Tag zu Tag größer. So wollte ich den Felicitasroman in meinen Profilbereich auf http://www.selfpublisherverband.de einstellen und fand bei der Eintragung des Genres nicht die Möglichkeit das passende Genre aus den Auswahlmöglichkeiten so anzuklicken, dass das Formular die Eingabe annimmt. Machen jetzt alle Affen alles nach, was die Programmierung von Onlineformularen betrifft? Mir kommt es jedenfalls so vor!

 

Was dieses und ein anderes Problem bei der Nutzung der Seite des Selfpublisherverbandes betrifft, habe ich gestern Nachmittag eine Mail mit der freundlichen Bitte um Änderung verschickt. Es hat ja auch keinen Sinn immer nur mit den Leuten zu reden, die meinen, dass sie etwas, nein alles, über Barrierearmut oder sogar Barrierefreiheit sowie von Inklusion verstehen, über diese Dinge zu reden oder zu schreiben. Sonst bleibt ja alles wie es ist oder wird schlimmer.

 

Was das andere Problem war? Es gibt auf der Onlinepräsenz des Selfpublisherverbandes einige umbeschriftete Links, z. B. im Forenbereich. Ich bin mir zwar sicher, dass ich von der Mitgliedschaft im Verband profitieren werde, beispielsweise, was Informationen über Selfpublishing und Kontakte mit anderen Mitgliedern betrifft, aber ich kann derzeit die Mitgliedschaft Selfpublishern mit Seheinschränkungen nicht guten Gewissens empfehlen.

 

Gerade in der letzten Zeit häufen sich die Probleme bei der Nutzung des Internets sehr stark. Und so frage ich mich, ob ich mir jetzt auch noch jemanden suchen muss, der für mich Aufgaben im Web erledigt. Manches geht gar nicht. Andere Sachen fressen Zeit, die ich nicht übrig habe und für andere Tätigkeiten dringend brauche. Noch sträube ich mich. Und das liegt nicht nur daran, dass ich für eine solche Hilfe Geld in die Hand nehmen muss. Jemand, der für einen anderen diese Arbeiten verrichtet, muss absolut vertrauenswürdig sein. Es geht um persönliche Daten und oft auch um Geld. Ein Grund dafür, warum ich zögere und mich noch nicht endgültig dazu entschlossen habe, jemanden zu suchen, ist, dass es längere Zeit viel besser ging als jetzt. – Kommen wieder bessere Zeiten? – Zudem schmeckt es mir überhaupt nicht, immer mehr Arbeit aus der Hand geben zu müssen.

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm, die gerade mit ihrem Onlineschicksal hadert und sich über sich selbst ärgert! (-;


Autor: PaulaGrimm2412

Paula Grimm ist das Pseudonym für meine Arbeit als Autorin. Ich wurde am 24. Dezember 1965 in Issum im Kreis Kleve geboren, bin seit Geburt vollblind und ursprünglich Diplompädagogin von Beruf. Seit Oktober 2004 lebe ich wieder am linken Niederrhein, war freiberufliche Lebensberaterin und Webtexterin für unterschiedliche Schreibbüros und Webportale und bin seit August 2016 offiziell freiberufliche Autorin. Ich bin prosaisch. Aber treibe es bezogen auf Prosatexte thematisch und stilistisch bunt.

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