Aus Paulas Schreibtagebuch – Zum zweiten Mal auf dem Ausguck in Richtung 2018 – Nie und nimmer!

Guten Tag,

ich hoffe, Ihr hattet ein sehr schönes Weihnachtsfest! Ursprünglich hatte ich die Absicht zumindest diesen Beitrag noch vor dem heiligen Abend zu schreiben. Aber dann ist mir doch die Zeit davon gelaufen. Und aus diesem Grund setze ich mich jetzt erst in den Mastkorb und sehe zum zweiten Mal in Richtung 2018.

Für die Jahresvorschau ist nicht nur das wichtig, dass man das ins Blickfeld nimmt, was man tun möchte oder muss. Man muss auch einen prüfenden Blick auf das werfen, was man auf keinen Fall tun will oder unbedingt vermeiden muss.

Wenn ich finanziell eigenständig werden will, muss ich zusätzlich zu meinem Schreiben andere Dinge tun, die Geld in meine Kasse spülen. So träumte ich lange Zeit davon Leiterin für Schreibkurse oder Schreibtherapeutin zu werden. Nachdem ich lange beobachtet und geprüft habe, was in diesen Arbeitsfeldern angeboten wird, was es kostet, und was möglich ist, habe ich mich am Tag vor meinem diesjährigen Geburtstag, am 23. Dezember dazu entschieden, dass ich diese Idee für mich aufgebe. Also werde ich auch im Jahr 2018 keine Kurse für Schreibgruppenleiter machen. Die Angebote sind mir zu unübersichtlich. Und wie sich bei einer Bekannten von mir gezeigt hat, kann man auf Empfehlungen in dem Bereich oft auch nicht viel geben. Darüber hinaus bilden sich merkwürdige Zirkel um bestimmte Seminarangebote und Coaches, die mehr oder weniger nach „Schreibsekte“ riechen. Was die Ausbildungen zur Schreibtherapeutin betrifft, ist es ein langer Weg von Seminaren, die man besuchen muss, bevor man die Therapieausbildung überhaupt beginnen kann. Anerkannte Schreibtherapieausbildungen setzen ein Studium der Psychologie voraus. Ich habe weder Zeit noch das Geld für mehrere Seminare, die mich über die Erlaubnis Schreibgruppen zu leiten, als Schreibcoach zu arbeiten bis ich endlich auch die Therapieausbildung machen darf, was bei vielen Ausbildungsinstituten auch nur möglich ist, wenn der Leiter des „Vorkurses“ es befürwortet.

Zeitweilig hatte ich auch darüber nachgedacht, wieder als Webtexterin zu arbeiten. Schließlich gibt es die Accounts bei einigen Schreibportalen, z. B. bei Textbroker noch. Aber die Probleme, die mich zur Aufgabe dieser Tätigkeit gezwungen haben, sind noch vorhanden und haben sich verschärft. Mein Themenfeld war ohnehin zu klein. Schließlich gibt es so viele Bereiche, in denen Bilder wichtig sind, Mode zum Beispiel.

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für den Jahreswechsel und Gesundheit, Freude und Erfolg für das Jahr 2018!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Autor: PaulaGrimm2412

Paula Grimm ist das Pseudonym für meine Arbeit als Autorin. Ich wurde am 24. Dezember 1965 in Issum im Kreis Kleve geboren, bin seit Geburt vollblind und ursprünglich Diplompädagogin von Beruf. Seit Oktober 2004 lebe ich wieder am linken Niederrhein, war freiberufliche Lebensberaterin und Webtexterin für unterschiedliche Schreibbüros und Webportale und bin seit August 2016 offiziell freiberufliche Autorin. Ich bin prosaisch. Aber treibe es bezogen auf Prosatexte thematisch und stilistisch bunt.

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