Aus Paulas Schreibtagebuch – Auf dem Weg nach Leipzig II. – Schon erledigt!

Guten Tag,

unverhofft kommt of, sagt man. Und unverhofft kann ich vom 20. bis 24. März nach Leipzig zur Buchmesse fahren. Auch sehr gute Nachrichten können eine Schockstarre auslösen. Hätte ich das nicht sowieso schon gewusst, wüsste ich es seit dem Abend des 15. Januar 2019. Denn zu dieser Zeit erreichte mich die Mail, in der mir von einem Vorstandsmitglied des Selfpublisherverbandes mitgeteilt wurde, dass ich am 23. März ab 17.00 Uhr eine halbe Stunde aus meinem Buch Felicitas lesen darf. Die Veranstalter der Buchmesse Leipzig hatten bereits im Oktober 2018 ein Lesungskontingent für Angehörige des Selfpublisherverbandes zur Verfügung gestellt. Ich war davon überzeugt gewesen, dass meine Onlinebewerbung überhaupt nicht durchgekommen war.

Nun hatte ich meine Planung zur Buchmesse Leipzig aufgegeben, da ich der Meinung war, dort nicht lesen zu können. Und ich selbst hatte nicht die Mittel eine Lesung zu buchen. Ich brauchte zwei Tage, um mich aus meiner Schockstarre zu befreien und einen klaren Kopf zu bekommen und mich wundert, dass schon einige Dinge erledigt sind.

Ich muss nicht unter einer Brücke oder auf einer Parkbank schlafen. Für meine Begleiterin und mich ist für vier Nächte ein Zimmer reserviert. Dabei hat mir eine Mitarbeiterin der STelle, die für Hotelreservierungen zuständig ist, kompetent, freundlich und hilfsbereit geholfen. Schließlich besitze ich keine Kreditkarte und kam mit der Onlinereservierung nicht zurecht. Mit 100 € pro Nacht und mehr muss man zu Messezeiten rechnen. Darüber hinaus erhebt die Stadt Leipzig eine Hoteltaxe von 3 €. Das Hotel ist vom Bahnhof aus gut erreichbar, obwohl es etwas außerhalb liegt. Für Fahrten zur Messe gibt es einen hoteleigenen täglichen transfer.

Ich werde nicht mit leeren Händen an den Messetagen herum laufen. Ein guter Bekannter hat eine Infopostkarte für mich entworfen, die ich Leuten geben kann, die sich für meine Arbeit interessieren. 🙂

Aus einem mir unerfindlichen Grund kann ich die Vorbestellung des Dauerausweises für Fachbesucher nicht eigenhändig erledigen. Einer sehr freundlichen Mitarbeiterin des Ticketshops und mir ist es nichr gelungen herauszufinden, warum ich das Onlineformular zur Bestellung zwar ausfüllen aber nicht abschicken kann. Könnte eine Unstimmigkeit zwischen Formular und meinem Screen Reader sein. Das lasse ich dann nächsten Mittwoch an einem anderen Computer erledigen. Ja, ich kapituliere vor diesem Formular! #missbilligend

Und ich übe lesen! Und mein Lesung im Capannina Kerken nutze ich natürlich in gewisser Weise als Primiere.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Autor: PaulaGrimm2412

Paula Grimm ist das Pseudonym für meine Arbeit als Autorin. Ich wurde am 24. Dezember 1965 in Issum im Kreis Kleve geboren, bin seit Geburt vollblind und ursprünglich Diplompädagogin von Beruf. Seit Oktober 2004 lebe ich wieder am linken Niederrhein, war freiberufliche Lebensberaterin und Webtexterin für unterschiedliche Schreibbüros und Webportale und bin seit August 2016 offiziell freiberufliche Autorin. Ich bin prosaisch. Aber treibe es bezogen auf Prosatexte thematisch und stilistisch bunt.

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