Bloglese: Frisch aus dem Netz gefischt, wie lesen helfen kann

Guten Tag,

 

heute habe ich zwei Empfehlungen für euch, die ich frisch aus dem Netz gefischt habe. Eine sehr lobenswerte Aktion für Leseförderung ist die Lesart. Der Verein arbeitet in Kamp Lintfort. Und hier könnt ihr Lesen, was der Verein tut: http://heute-schon-gelesen.de.

 

Lesen hilft auch bei der folgenden aktion: http://www.selfpublisherbibel.de/was-selfpublishing-auch-kann-schnell-helfen/. Das ist eine wirklich großartige Aktion von Selfpublishern, die einem Kind zu Gute kommen wird.

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Aus Paulas Schreibtagebuch: Über die Werbung – „Ich will ‚raus!“

Guten Tag,

seit Tagen treibt mich wieder das Thema Werbung um. Und die Werbung vor allem die Eigenwerbung ist für Autoren und Selfpublisher ein unendlich wichtiges und vielseitiges Thema. Damit wird wohl keiner endgültig fertig. Nicht nur Selfpublisher müssen den Großteil der Werbung selbstständig erledigen. Auch Autorin müssen den wesentlichen Teil der Promotion selbstständig machen. Auch sie halten ihren Buckel hin und stehen für das gerade, was bezogen auf die Präsentation ihrer Werke betrifft.

Online präsent zu sein ist inzwischen eine der großen Aufgaben im Bereich der Buch- und Eigenwerbung. Das Bisschen, was ich bezogen auf die Promotion meiner Bücher schon geschafft habe, habe ich den Dingen zu verdanken, die ich im Netz gemacht habe. Bloggen, die sozialen Medien, die Präsenz bei den Buchportalen, haben schon etwas gebracht. Allerdings geht da noch mehr. Und es ist alles noch nicht aus einem Guss. Darüber hinaus müssten jetzt auch neue Impulse kommen und mir fällt nichts mehr ein, was ich noch zusätzlich selbst tun könnte. Heißt selbstständig sein nicht auch selbst zu entscheiden, an welcher Stelle Hilfe von außen notwendig ist, selbst zu erkennen, wo die eigenen Grenzen sind?

Onlinepräsenz bedeutet, eine größere Palette audiovisueller Darstellung im Netz und zwar nicht an allen Orten aber doch an vielen richtigen Stellen. Damit ich von „außen“ kompetenten Rat bekomme, habe ich http://www.stagecat-booking.de angeschrieben, ob diese Agentur, die sich auch auf die Vermittlung und Organisation von Lesungen spezialisiert hat, zu einer Zusammenarbeit mit mir bereit wäre.

Bis Dienstag wusste ich überhaupt nicht, dass es Agenturen gibt, die sich auf die Betreuung von Autoren und Selfpublishern bezogen auf Lesungen und Buchpräsentation spezialisiert haben. Das gehört normalerweise zu den Aufgaben von Literaturagenten und Verlagen. Auch http://www.diekulturmacherin.de bietet einen ähnlichen Service an. Wenn sich etwas tut, werde ich in diesem Blog ausführlich über die Kooperation mit dem Unternehmen berichten, das übrigens auch Crowdfunding für Buchprojekte anbietet. Diese Dienstleistung heißt Schwarmbuch.

Bei angemessener Onlinewerbung, die durch vielseitige Präsentationen im Web gestaltet sein sollte, geht es selbstverständlich um Informationen für Leserinnen und Leser. Es geht aber auch um die Kommunikation mit Medien, z. B. mit Journalisten. Zur Onlinewerbung gehört auch eine sorgfältig gestaltete Pressemappe, die online für Redaktionen unterschiedlicher Medien verfügbar sein sollte. Dazu veröffentlichte Matthias Matting gestern Nachmittag einen Beitrag in der Selfpublisherbibel, der sieben Tipps für die Erstellung einer Pressemappe enthält; http://www.selfpublisherbibel.de/autoren-tipp-wenn-journalisten-anfragen-sieben-tipps-zu-ihrer-pressemappe/.

Auch bezogen auf die Erstellung meiner Pressemappe werde ich Hilfe benötigen. Denn es geht dabei vor allem um eine angemessene visuelle Gestaltung, deren Ausführung ich mir nicht allein zutraue. Schon die Auswahl der passenden Fotos ist im Blindflug eigentlich nicht möglich. Und die Bilder sollen ja auch noch entsprechend ordentlich und wirkungsvoll positioniert werden.

Filme müssen wohl sein. Und ich bin inzwischen bereit mich auch darauf einzulassen. Aber selbst und allein mache ich in diesem Bereich nichts mehr. Wer mich als abschreckendes Beispiel für misslungene Filme verwenden will, wird hier fündig:

Über den Felicitasroman.

Doch, obwohl sie sehr wichtig ist, ist die Onlinewerbung nur ein Teil gelungener Werbung. Dass ich auf der Stelle trete, und dass es nicht vorangeht, ist auch darauf zurückzuführen. dass ich bislang noch keine „außerwebinarischen“ Präsentationsformen nutze, Lesungen vor allem. Mir ist bewusst, dass ich alles andere als eine „geborene Rampensau“ bin. Aber ich bin gesellig, lese gern vor und unterhalte mich gern life vor allem über Literatur. „ich will ‚raus aus der bloßen Webexistenz als Autorin. Und ich will ‚rein ins Gespräch mit Leuten an verschiedenen Orten.“

Vorlesen muss ich wieder üben. Denn ich hatte lange nicht die Gelegenheit dazu. Und eine größere Anzahl von Menschen um mich her macht mir durchaus Angst. Aber vor allem weiß ich, dass ich mit der Suche nach geeigneten Orten und der Organisation von Lesungen wirklich überfordert bin. Ich hoffe auf die Hilfe der Agentur Stagecat Booking. Und ich lasse mich gern einladen, wenn jemand, der hier mitliest, eine Idee für eine Veranstaltung hat.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Aus Paulas Schreibtagebuch: Geduldig und lernwillig meinen Schreibtraum verwirklichen

Guten Tag,

die heutige Eintragung in mein Schreibtagebuch wurde von der Blogparade

http://abenteuerhomeoffice.at/2017/07/selbstaendigkeit-blogparade/ inspiriert. Und ich habe durchaus Grund immer wieder über das Abenteuer Homeoffice nachzudenken und mich zu fragen, was ich hätte besser oder zumindest anders machen können, und was ich auf keinen Fall hätte anders machen dürfen. Denn ich bin freie Autorin und in meinem Homeoffice tätig. Selbst Bücher und andere Texte zu schreiben ist von Kindesbeinen an mein Traum Und ich weiß schon sehr lange, das gilt:

http://www.visualstatements.net/visuals/visualstatements/unsere-traeume-koennen-wir-erst-dann-verwirklichen-wenn-wir-uns-entschliessen-daraus-aufzuwachen/. Und da ich diese Weisheit kannte, als ich wirklich begann, mein erstes Buch zu schreiben, war es für mich kein Problem aufmerksam und geduldig zu arbeiten. In mancher Hinsicht hatte ich genug Wirklichkeitssinn. So war mir von Anfang an klar, dass ich nicht vom Schreiben würde leben können, zumindest für längere Zeit nicht. So arbeitete ich zunächst als Webtexterin für verschiedene Schreibbüros und Internetportale und blieb auf Arbeitssuche, nachdem ich die Arbeit als Webtexterin aus mehreren Gründen hatte aufgeben müssen.

Hätte ich im Jahr 2014 schon gewusst, wie unrealistisch es ist, mit Büchern, die abseits der beliebten Genres aber auch auf Nebenpfaden der „ernsthaften Literatur“ angesiedelt sind, einen Verlag zu finden und wie schlecht die Behandlung bei den so genannten Druckkostenzuschussverlagen ist, hätte ich nach dem ersten Versuch mein Buch Orca selbst zu veröffentlichen, nicht gleich das Selfpublishing aufzugeben. Ich hätte mich damals nie auf ein „Tauschprojekt“ einlassen dürfen. Denn die Kollegin arbeitete nicht zuverlässig, was das Korrektorat betraf. Da kauft man sich besser die entsprechenden Dienstleistungen, auch wenn man dafür sparen muss.

Von dem Traum jemanden zu finden, der mich von Anfang bis Ende bei einem Buchprojekt begleitet, ließ sich nicht verwirklichen, sodass ich mich im Juni 2016 dazu entschloss Selfpublisher für den ersten Teil meines Felicitasromans zu werden.

Mir war von Anfang an bewusst, dass ich mir für bestimmte Aufgaben Hilfe suchen musste, und dass ich durch mein Erbe eine einzigartige Chance bekommen hatte. Ich wusste ebenfalls, dass es bezogen auf die Dienstleistungen nicht wenige schwarze Schafe gibt, dass ich mich auf mein Gefühl und meinen gesunden Menschenverstand würde verlassen müssen. Ich hätte nichts besser machen können bei der Suche nach Korrektorat und Coverdesign. Und ich nahm mir dafür genug Zeit. So fand ich z. B. Mira Alexander http://www.miralexander.de, die die Cover aller Buchversionen erstellte. Sie hat nicht nur für die Cover sondern auch die gesamte Buchgestaltung besorgt und mir viele nützliche Tipps gegeben.

Die Auswahl der Cover war für mich ein besonderes Problem, da ich vollblind bin. Und auch das hätte ich meines Erachtens nicht besser machen können. Denn um eine gute Wahl zu treffen, ließ ich die Leser meines Blogs https://www.felicitasblogblog.wordpress.com über das Cover abstimmen. Es wird zwar auch Leser geben, denen die Graphik nicht gefällt, aber man kann es nie allen recht machen.

Auf eine Sache möchte ich noch gern hinweisen. Es gibt vermutlich bei jedem Selbstständigen auch Dinge, die er hätte gar nicht anders machen können. So konnte ich nicht wissen, dass ich mein Buch von einem Portal an eine andere Stelle umziehen lassen musste. Denn die Bedienung der Buchverwaltung hatte sich derart geändert, dass ich sie gar nicht mehr im Blindflug machen konnte. Ich hoffe, dass sich die Arbeitsweise bei http://www.xinxii.com und http://www.neobooks.com nicht so grundlegend ändert, dass ich gar nicht mehr zurecht komme.

Wenn ich gewusst hätte, wie wenig andere Leute die Arbeit von Menschen im Homeoffice nehmen, ich hätte mir gleich feste Arbeitszeiten gesetzt. Denn ein auswärtiges Büro kann ich mir nicht leisten. Es hat sich als gut erwiesen den Vormittag für die Arbeit zu reservieren, z. B. Privatanrufe strikt abzuweisen. Denn anders lernen es die meisten Leute nicht darauf Rücksicht zu nehmen, dass auch „Heimarbeit“ Arbeit ist und man für diese Arbeit auch Arbeitszeit benötigt.

Hätte ich gewusst, dass bezogen auf die Werbung gilt, dass viel nicht unbedingt viel bewirkt, hätte ich mir für die Werbung auch nur bestimmte Zeiten eingerichtet, sodass ich mich nicht verzettelt hätte, mein Werbekonzept nicht so oft umgestoßen hätte und von Anfang an nur das getan hätte, was ich kann, ohne „großartigen“ Möglichkeiten im vorauseilenden Gehorsam nachzutrauern.

„Und was ich noch zu sagen hätte, dauert noch nicht mal eine Zigarette!“ Denn hier geht’s lang zu meinem Buchladen, wo Leserinnen und Leser fündig werden, die keine Angst vor großen Mädchen mit großen Lebensgeschichten haben, und die es mysteriös mögen, die hartgesotten sind:

https://www.paulagrimmsschreibwerkstatt.de/buchladen/.

Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit und viel Erfolg mit eurem Homeoffice!

Liebe Grüße

Paula Grimm

 

P. S.: Und wenn ich nicht gewusst hätte, wie interessant und lehrreich mein Abenteuer Homeoffice als freie Autorin ist, hätte ich mich nie auf diese spannende Reise gemacht! 😉

Aus Paula Grimms Schreibtagebuch: Ein ganzes halbes Jahr bis zum Hörbuch

Guten Tag,

 

seit einigen Wochen ist das Hörbuch Felicitas jetzt schon veröffentlicht. Es ist an der Zeit ein Gesamtfazit zu ziehen, was die Publikation betrifft. Und es stimmt, was in der Überschrift steht, es dauerte ein ganzes halbes Jahr, bis es endlich so weit war.

 

Zunächst hatte ich vor die Sprecherarbeit selbst zu erledigen. Doch etwa nach drei Wochen, in denen ich mich mehrere Stunden lang mit dem Lesen und dem Aufnehmen abgemüht hatte, sah ich schließlich ein, dass mein Equipment nicht angemessen ist, und dass ich auch nicht die stimmliche Eignung habe, um ein ganzes Buch auf einen Tonträger zu bringen. Also begann ich eine geeignete Sprecherin zu suchen.

 

Eine Sprecherin sollte es für dieses Buchprojekt auf jeden Fall sein, obwohl ich auch bezogen auf Hörbücher nicht sexistisch bin. Weitere drei Wochen vergingen, in denen ich Webseiten von Sprecherinnen und Sprecheragenturen durchsuchte. Darüber hinaus gab ich bei http://www.machdudas.de und Ebaykleinanzeigen Suchanfragen auf. Ich hatte mir ein finanzielles und zeitliches Limit gesetzt. Reaktionen gab es viele. Bei 25 habe ich aufgehört zu zählen.

 

Allerdings waren nur wenige Sprecherinnen bereit mir eine kurze Hörprobe zur Verfügung zu stellen. Da ich in meinen Anzeigen dringend um eine Hörprobe gebeten hatte, fielen diese Sprecherinnen gleich heraus. Auch diejenigen, die „Phantasiepreise“ forderten, ohne Referenzen und/oder Sprachprobe zu geben, kamen gar nicht erst in die engere Wahl.

 

Am Ende waren’s nur noch drei. Birgit Arnold hatte mir Sprachproben zugeschickt, auch vom Felicitasprojekt, was gut möglich war, denn ich hatte in meiner Anzeige zu einer Textprobe verlinkt, damit die Sprecherinnen eine Entscheidungshilfe hatten und eine Ahnung davon bekamen, worauf sie sich überhaupt einlassen. Zu den beiden anderen Sprecherinnen brach der Kontakt irgendwie ab, als sie erfuhren, dass sie in die engere Wahl gekommen waren aber keinen direkten Zuschlag bekommen konnten.

 

Birgit Arnold entpuppte sich schnell als richtige Wahl. Sie arbeitete schnell und fleißig, nahm Anregungen und Verbesserungswünsche spontan auf und setzte sie zeitnah um. Hier geht’s lang zu einigen Proben ihrer Arbeit: http://www.sprecherin-birgit-arnold.de/neuigkeiten-stimmproben/.

 

Während wir bereits einige Zeit an der Lesung arbeiteten, suchte ich im Web nach einem Tonmeister. Schließlich war es Birgit Arnold, die mir Sebastian empfahl, den sie schon von anderen Projekten kannte. Hier geht’s lang zur Webseite von Sebastian: http://www.sebastian-schrage.de. Die eigentliche Arbeit am Audiobook dauerte etwa zwei Monate. Herzlichen Dank an Birgit und Sebastian!

 

Wenn ich schon die Kröte schlucken musste, das Hörbuch nicht selbst lesen zu können, tat es mir gut letztendlich zu bestimmen, wie es gemacht wurde. Und es freut mich nach wie vor, wie gut die Zusammenarbeit funktionierte.

 

Was mich ebenfalls freut, ist, dass ich eine günstige Möglichkeit gefunden habe, das Audiobook zu veröffentlichen, dass es als ungekürzte Version verfügbar ist und für unter 16 € erhältlich ist. Denn die Auswahl des Hörbuchanbieters war auch nicht einfach.

 

Es gibt inzwischen viele private Tonstudios und Internetportale, die die Nachbearbeitung von Tondokumenten anbieten, geeignetes Equipment vermieten, Studios für Hörbuchproduktionen zur Verfügung stellen und Audiobooks zum Verkauf anbieten und distribuieren. An die Privatanbieter traute ich mich nicht heran. Darüber hinaus ist es auch so, dass die Verkaufsmöglichkeiten bei den meisten Privatunternehmen nicht so gut sind.

 

So kamen http://www.feyr.com, http://www.abod.de und http://www.xinxii.com in die engere Wahl. Ein wichtiger Grund, warum es schließlich Xinxii wurde, war, dass ich Felicitas dort schon als Ebook herausgebracht hatte und die Bedienoberfläche des Portals kannte und wusste, dass ich sie im Blindflug gut bedienen kann. Bei Xinxii hat der Herausgeber auch eine große Freiheit, was die Gestaltung des Endpreises betrifft. Bei den beiden anderen Portalen hätte ich das Audiobook nicht für unter 20 € anbieten können. Auch Feyr bietet Audiobooks über viele andere Shops an. Man erkennt jedoch, dass es sich um ein Label handelt, dass eigentlich eher auf Musikproduktionen als auf Hörbücher ausgerichtet ist, so wird der Preis für den Käufer pro Track zusammengestellt. Bei Felicitas wäre daher ein preis von über 40 € zu Stande gekommen.

 

Bei Abod hat man bei der Veröffentlichung die Möglichkeit, dass das Audiobook nicht nur als Download im eigenen Shop und auf anderen Portalen erhältlich ist. Doch schon die Produktion des Hörbuchs als Downloadversion kostet fast 200 €. Und die Angebote zur Veröffentlichung als CD sind um einiges teuerer. Darüber hinaus gibt es bei CD-Produktionen immer Zeitlimits. Das bedeutet, dass ich mein Buchprojekt zumindest als CD-Version nicht hätte ungekürzt herausbringen können. Man kann eben nicht alles haben!

 

Bei Xinxii wird jedes Hörbuch zunächst nur im Shop von Xinxii selbst angeboten. Per Email kann man die Distribution bei anderen Onlinehändlern beauftragen. Die Veröffentlichung auf Xinxii ist kostenfrei möglich. Für die Distribution bei zahlreichen Onlineshops bezahlt man einmalig 12,75 €. Darin enthalten ist auch die ISBN für das Hörbuch.

 

Xinxii ist bezogen auf die Hörbuchproduktion ein noch junges Portal. Ich habe einige Verbesserungsvorschläge gemacht, z. B., dass man ein Hörbuch als Zipdatei herunterladen können sollte. Denn es gibt ja auch längere Audiobooks, die mehr als zwei oder drei Tracks enthalten. Wichtig ist, dass bei Xinxii ein freundlicher und kompetenter Support gegeben ist, der in der Regel auch schnell zur Stelle ist.

 

Womit man rechnen muss, wenn man ein aHörbuch veröffentlicht, ist, dass die Publikation nicht in allen Onlineshops schnell erfolgt. So warte ich noch darauf, dass Felicitas bei Audible und damit auch bei Amazon verfügbar sein wird. Das kann bis zu sechs Wochen dauern. In vielen anderen Shops ist der Roman bereits verfügbar, z. B. bei http://www.thalia.de, www.ebook.de und bei http://www.buecher.de. Und hier geht’s zu Felicitas bei Xinxii: http://www.xinxii.com/felicitas-p-375730.html.

 

Obwohl es manchmal anstrengend und nervig war, mit dieser Sucherei, hat es viel Spaß gemacht, das Hörbuch zu veröffentlichen. Mir haben ja auch kompetente, freundliche Menschen geholfen, dass mein Traum vom eigenen Hörbuch wahr werden konnte. Ob ich mich vielleicht doch einmal traue, ein Studio unsicher zu machen und selbst zu lesen? – Ich wünsche euch gute Unterhaltung und viel Freude und Erfolg, wenn ihr so etwas einmal selbst machen wollt!

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Artikelempfehlung: Was ist ein Buch ohne Leser?

Guten Tag,

 

in der vergangenen Woche hatte ich als Artikelempfehlung den ersten Teil des Interviews mit Enno Arkona gepostet. In diesem Beitrag ging es um die Geschichte, die des historischen Krimis. Heute fragt Gesine von Prittwitz: „Was ist ein Buch ohne Leser?“ Die Frage kommt nicht von ungefähr, denn der Autor und Selfpublisher wirbt nicht für sein Werk. Was ist ein Buch ohne Leser? In diesem Fall ein Buch, für das Blogger werben können. Das Buch steht auf meinem Merkzettel. Und hier geht’s lang zum zweiten Teil des Interviews: https://steglitzmind.wordpress.com/author/gesinevp/.

 

Im Artikel findet ihr interessante Einblicke in die Arbeit eines Selfpublishers.

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Artikel- und Buchempfehlung: Wider die heiße Feder beim Schreiben und Selfpublishing

Hallo zusammen,

 

und mit einem heißen Thema geht es weiter. Denn auch die Frage, wie schnell Bücher geschrieben werden sollen, wird seit längerer Zeit immer heißer diskutiert. Den Begriff für die Schnellschreiber, die spätestens nach einem Quartal den nächsten Roman fertig geschrieben und veröffentlicht haben, entfällt mir immer wieder. Das ist wahrscheinlich kein Zufall. Denn ich persönlich hege gegen die Annahme, dass Selfpublisher nur so im Trend bleiben und stetig steigende Verkaufszahlen erwirtschaften können, ein starkes Misstrauen. Das ist so, obwohl ich natürlich zugestehen kann, dass die Geschwindigkeit des Schreibens und auch für die Veröffentlichungen nicht nur bezogen auf Genres unterschiedlich sind.

 

Dass es gute Gründe gibt, sich Zeit zu lassen, zeigt der Artikel von Gesine von Prittwitz. Der Artikel ist der erste Teil eines Interviews, den ihr unter https://steglitzmind.wordpress.com/2017/06/21/fuer-mein-empfinden-werden-viele-sachen-heute-zu-schnell-geschrieben-steglitzmind-fragt-bei-enno-arkona-nach/ lesen könnt. Im zweiten Teil wird es um das Selfpublishing gehen. Im Beitrag findet ihr auch Links zur Webseite zum Roman et c. Ich wünsche euch gute Unterhaltung bei der Lektüre des Posts und des historischen Romans!

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Aus Paula Grimms Schreibwerkstatt: Der Preis ist heiß im Selfpublishing

Guten Morgen,

 

derzeit ist es nicht nur draußen heiß. Da ich gestern Nachmittag erfahren habe, dass der erste Felicitasroman als Hörbuch nicht nur bei http://www.xinxii.com sondern nach und nach bei vielen anderen Onlineshops erhältlich sein wird, habe ich wieder einmal über die Preisgestaltung im Selfpublishing nachgedacht. Der Preis für Bücher, die Autoren als Selfpublisher herausgeben, ist ein Dauerbrenner und ein heißes Eisen, über das ständig diskutiert wird.

 

Obwohl man sich selbst einige Grundsätze zu eigen machen kann, z. B., dass man auch bei Ebooks den Preis an die Seitenzahl koppelt, ist die Frage, was ein Buch kostet, jedes Mal, wenn man ein Werk publiziert zu stellen. Schließlich gibt es auch äußere Faktoren, die zu berücksichtigen sind. Dazu gehört beispielsweise bei gedruckten Büchern die Beobachtung der Herstellungskosten bei Druckereien oder Anbietern von books on demand. So musste ich im April lernen, dass ein gedrucktes Buch, das so umfangreich wie der Felicitasroman ist, nicht viel günstiger als die Erstauflage angeboten werden kann, wenn man die Schrift nicht kleiner machen möchte.

 

Ich selbst habe mir zwar einige Grundregeln zur Festlegung der Buchpreise auferlegt, werde diese allerdings immer wieder, wenn ich ein Buch herausbringen werde, prüfen. Für Bücher, die mehr als 100 Seiten haben, werde ich nie 0,99 € im Ebookformat nehmen. Da ich wohl immer im Bereich Belletristik arbeiten werde, wird kein Ebook von mir mehr als 04,99 € kosten. Selbstverständlich kann man den Preis eines Ebooks stärker an den Preis für die Printausgabe koppeln als ich das tue. So verfahren viele Verlage und auch manche Portale, bei denen man sowohl Ebooks als auch gedruckte Bücher veröffentlichen kann. Obwohl ich persönlich den Preis meiner Ebooks nicht am Preis des gedruckten Buches orientiere, da der Preis eines gedruckten Buches zum größten Teil auf den Herstellungskosten beruht, die bei Ebooks nicht anfallen, verstehe ich jeden Selfpublisher, der ein Preismodell wählt, bei dem die Preise der beiden Buchformate aneinander orientiert sind.

 

Natürlich sind bei der Preisgestaltung auch die Kosten, die man aufgewendet hat, ein wichtiger Faktor. Sehr aufschlussreich ist die Berechnung der Buchexemplare, die man verkaufen muss, bis die Kosten für Lektorat, Korrektoren und Cover bezahlt sind und der Verdienst beginnt. Gut ist es, wenn man die aufgewendeten Kosten durch andere Buchprojekte oder durch andere Arbeit finanziert hat, denn dann steht man beim Verkauf nicht so sehr unter Zeitdruck. Schließlich gilt, das Web vergisst nichts. So stehen auch die eigenen Bücher  im Web so lange für Leser zur Verfügung wie der Autor es will.

 

Obwohl es heutzutage auch einfach ist, Hörbücher selbst zu veröffentlichen, sind die Preise für Audiobooks eine sehr spezielle Frage. Das gilt auch deshalb, weil die Produktion durchaus kostenintensiv ist, die Portale, bei denen man Hörbücher veröffentlichen kann sehr unterschiedliche Preismodelle anbieten und die Preisspanne bei Audiobooks  sehr weit gefächert ist. Da mir etwas Geld zur Verfügung stand, habe ich die Lesung und die Bearbeitung des Audiobooks leisten können. Ich wollte das Hörbuch günstig aber nicht billig anbieten. Da die Veröffentlichung eines Hörbuchs bei www.xinxii.com kostenfrei möglich ist, und da ich Geduld mit „Ohrenlesern“ habe, entschied ich mich dazu, das Audiobook nicht teurer anzubieten als das Taschenbuch. Ich vertraue darauf, dass die Zeit für mich arbeitet, sodass ich irgendwann nicht nur die aufgewendeten Kosten erhalte sondern auch verdienen werde. Der erste Schritt dazu ist getan. Denn inzwischen ist das Hörbuch auch bei anderen Händlern erhältlich. So können Leser, die gern bei Ebook.de einkaufen, Felicitas unter dem Link http://www.ebook.de/de/product/29461802/paula_grimm_felicitas.html?searchId=1959119669&originalSearchString= bestellen. Geduld ist aber wirklich gefragt, denn bis alle Shops, mit denen Xinxii in Verbindung steht, das Buch mit der ISBN 9783961457185 eingestellt haben werden, dauert es seine Zeit. Das gilt vor allem für die Großen Amazon, Audible und iTunes. Ein ganz heißes Eisen bezogen auf den Preis ist auch die Preisfrage bezogen auf Aktionen wie Rabatte und kostenlose Angebote. Inzwischen ist die Selfpublishingszene, wenn man denn von einer Szene sprechen kann, geradezu gespalten, ob es sinnvoll ist an Preisaktionen teilzunehmen. Das gilt vor allem für Kostenlosangebote. Auch Preisaktionen sind an bestimmte Bedingungen, die Selfpbublishingportalee stellen, gebunden So gibt es beispielsweise zeitliche Vorgaben,,  an die sich Selfpublisher halten müssen. Ein Buch kostenlos zum Download angeboten zu haben brachte mir in fünf Tagen 453 Downloads aber nicht einen Bewertungsstern und nicht eine Rezension. Wie macht man Downloader zu Ebooklesern? Das ist hier die Frage, auf die ich im heißen Wortgefecht, das entbrannt ist und dauerhaft brennt, noch keine schlüssige Antwort gefunden.

 

Es ist überhaupt nicht einfach einen kühlen Kopf bezogen auf die Preisgestaltung und auf Preisaktionen zu bewahren. Wichtig ist, fundierte Entscheidungen zu treffen und dabei zu bleiben, zumindest für das Projekt, für das der Preis festgelegt wurde. Schließlich sollten Leserinnen und Leser wissen, woran sie sind. Und bei der Bewegtheit des Buchmarktes kann ich nicht ständig jedes Buchprojekt verändern und kann nur von Projekt zu Projekt entscheiden. Und ich nehme an, dass es anderen Selfpublishern genauso geht. Ab und zu werde ich Aktionen machen, bei denen ich eine kleine Anzahl von Rezensionsexemplaren kostenfrei abgeben werde. Und auch, wenn ich Leserunden anbiete, was ich bald für den Felicitasroman machen möchte, gibt es für die Teilnehmer jeweils ein kostenfreies Exemplar. Aber ansonsten mache ich keine Kostenlosangebote mehr.

 

Ich wünsche euch allen gute Bucheinkäufe und zahlreiche Verkäufe und viel Freude bei Leserunden oder Rezensionen!

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Aus Paula Grimms Schreibtagebuch: Genug ist nicht genug oder über die Werbezweifelmaus

Guten Tag,

 

nicht, dass ich wirklich geglaubt hätte, mit meinem Artikel am Sonntag einen erfolgreichen Giftköder gegen die Zweifelmäuse, über die ich geschrieben habe, ausgelegt zu haben. Dass es aber danach erst einmal richtig schlimm werden würde, hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Es gibt eine Zweifelmaus die Autoren und anderen Kreativen das Leben heutzutage richtig schwer macht, die Werbezweifelmaus.

 

Dieser Nager ist nahezu immer auf gierig auf der Pirsch. Bezogen auf die Werbung ist genug nie genug. Und was diesen Quälgeist so richtig zur Plage macht, ist, dass er überall und nirgends ist. Kaum hat man sich einem Werbeinstrument zugewendet und den Umgang damit gelernt, ist eine andere Strategie plötzlich die beste, effizienteste und einfachste Sache, um auf die Bestsellerliste zu kommen. So ist angeblich derzeit ein eigener Newsletter das Instrument der Wahl, um in der Bestsellerliste kometenhaft aufzusteigen. Das könnt ihr lesen unter http://www.selfpublisherbibel.de/garantiert-in-die-bestsellerlisten-der-newsletter-das-effizienteste-marketing-hilfsmittel/.

 

Und wie einfach das mit dem Newsletter funktioniert. Das steht im folgenden Beitrag:http://us3.campaign-archive1.com/?e=d5d528c8c1&u=ebf520a437df9bf847e876410&id=91897244be. Es scheint ganz einfach zu funktionieren. Aber natürlich macht auch das wie das Bloggen, die Arbeit mit den sozialen Medien et c. einen nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand. Denn auch für diese Werbestrategie gilt, Geduld, Geduld, Geduld. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass dann, wenn der eigene Newsletter einen gewissen Erfolg hat, ein anderes Marketinginstrument das Effizienteste, das Einfachste und Erfolgreichste ist. Und dann stürzen sich wahrscheinlich auch die potenziellen Leserinnen und Leser auf die Werbequelle, mit der gerade, die auf der Erfolgswelle schwimmen, die Nase vorn haben.

 

Was mich betrifft, habe ich so meine Zweifel, dass mich die Einrichtung eines Newsletters in die Top Ten des Onlinebuchhandels katapultiert. Es bedeutete noch mehr Administration. Und ich komme auch jetzt schon kaum noch zu etwas Anderem als der Onlineverwaltung. Ich könnte natürlich irgendetwas abstoßen, z. B. diesen Blog. Aber, obwohl mein Erfolg auf sich warten lässt, ist es nicht so, dass sich für meine Werke und für mich überhaupt nichts tut. Und Geduld braucht man so oder so.

 

Ich wünsche euch allen viel erfolg bei der Auswahl der für euch geeigneten Marketingstrategien, mit euren Inhalten viel Geduld sowie einen Sieg gegen die Zweifelmäuse!

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Artikelempfehlung: Alles, was Sie über die Anatomie von Buchcovern wissen müssen

Liebe Selfpublisher,

 

wer sich traut, sein Buch als gedruckte Version zu veröffentlichen und das Cover weitgehend oder vollständig eigenhändig gestalten möchte, dem hilft folgender Gastbeitrag der Selfpublisherbibel: http://www.selfpublisherbibel.de/gastbeitrag-alles-was-sie-ueber-die-anatomie-eines-buchcovers-wissen-muessen/.

 

Ich wünsche viel Erfolg bei der Gestaltung und mit der Veröffentlichung!

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Deutscher Selfpublishingpreis zum Dritten!

Guten Tag,

 

aller guten Dinge sind drei! Hier kommt der dritte Beitrag, der sich mit dem deutschen Selfpublishingpreis befasst. Im Blog Spubbles 2.0 geht Nina Rubach der Frage nach, ob ein weiterer Selfpublishingpreis gebraucht wird. Nach den Informationen über Sponsoren, Jury und Ausstattung des Preises beschreibt die Autorin, warum sie diesen Preis für erforderlich hält.

 

Es gibt viele Buchpreise aber nach wie vor sehr wenige für Selfpublisher, die nicht genre- oder unternehmensgebunden sind. Und auch ich freue mich wie die Autorin darüber, dass es einen Selfpublisherpreis gibt, der genreunabhängig Literatur von Selfpublishern fördert. Und hier geht’s lang zum Artikel auf Spubbles 2.0: https://spubbles.wordpress.com/2017/06/06/ein-neuer-preis-fuer-selfpublisher-brauchen-wir-das/.

 

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm