Aus Paula Grimms Schreibtagebuch: Genug ist nicht genug oder über die Werbezweifelmaus

Guten Tag,

 

nicht, dass ich wirklich geglaubt hätte, mit meinem Artikel am Sonntag einen erfolgreichen Giftköder gegen die Zweifelmäuse, über die ich geschrieben habe, ausgelegt zu haben. Dass es aber danach erst einmal richtig schlimm werden würde, hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Es gibt eine Zweifelmaus die Autoren und anderen Kreativen das Leben heutzutage richtig schwer macht, die Werbezweifelmaus.

 

Dieser Nager ist nahezu immer auf gierig auf der Pirsch. Bezogen auf die Werbung ist genug nie genug. Und was diesen Quälgeist so richtig zur Plage macht, ist, dass er überall und nirgends ist. Kaum hat man sich einem Werbeinstrument zugewendet und den Umgang damit gelernt, ist eine andere Strategie plötzlich die beste, effizienteste und einfachste Sache, um auf die Bestsellerliste zu kommen. So ist angeblich derzeit ein eigener Newsletter das Instrument der Wahl, um in der Bestsellerliste kometenhaft aufzusteigen. Das könnt ihr lesen unter http://www.selfpublisherbibel.de/garantiert-in-die-bestsellerlisten-der-newsletter-das-effizienteste-marketing-hilfsmittel/.

 

Und wie einfach das mit dem Newsletter funktioniert. Das steht im folgenden Beitrag:http://us3.campaign-archive1.com/?e=d5d528c8c1&u=ebf520a437df9bf847e876410&id=91897244be. Es scheint ganz einfach zu funktionieren. Aber natürlich macht auch das wie das Bloggen, die Arbeit mit den sozialen Medien et c. einen nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand. Denn auch für diese Werbestrategie gilt, Geduld, Geduld, Geduld. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass dann, wenn der eigene Newsletter einen gewissen Erfolg hat, ein anderes Marketinginstrument das Effizienteste, das Einfachste und Erfolgreichste ist. Und dann stürzen sich wahrscheinlich auch die potenziellen Leserinnen und Leser auf die Werbequelle, mit der gerade, die auf der Erfolgswelle schwimmen, die Nase vorn haben.

 

Was mich betrifft, habe ich so meine Zweifel, dass mich die Einrichtung eines Newsletters in die Top Ten des Onlinebuchhandels katapultiert. Es bedeutete noch mehr Administration. Und ich komme auch jetzt schon kaum noch zu etwas Anderem als der Onlineverwaltung. Ich könnte natürlich irgendetwas abstoßen, z. B. diesen Blog. Aber, obwohl mein Erfolg auf sich warten lässt, ist es nicht so, dass sich für meine Werke und für mich überhaupt nichts tut. Und Geduld braucht man so oder so.

 

Ich wünsche euch allen viel erfolg bei der Auswahl der für euch geeigneten Marketingstrategien, mit euren Inhalten viel Geduld sowie einen Sieg gegen die Zweifelmäuse!

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Paula Grimms Schreibtagebuch: Über die Zweifelmäuseplage

Guten Tag,

 

obwohl das der Wochenrückblick ist, gibt es nur ein Thema, die Zweifelmäuseplage. Denn von den Zweifeln, die sich sprunghaft vermehrt haben, war die ganze vergangene Woche geprägt. Und sie sind wirklich wie eine Mäuseplage, die Zweifel. Sie nagen an allem, was sie finden und von allen Seiten her. Und was sie nicht zernagen, verdrecken sie. Denn das, was liegen bleibt, was man sich vorwirft, ist durchaus giftig. Schließlich kommt es bei einer Zweifelmäuseplage dazu, dass man sich vor allem falsche Fehler vorhält. Die Zweifelmäuse machen so viel Dreck, dass man gar nicht herausfinden kann, was man wirklich falsch macht oder, was man sich zu Unrecht vorwirft.

 

Gestern habe ich einen Blogartikel gefunden, der sich mit dem Zweifelmäusen befasst, die von außen nagen, die vor allem aus dem Web zum Autor kommen. Und hier geht’s lang zum Artikel: https://umivankebookie.wordpress.com/2017/06/10/fuer-alle-autoren-die-zweifeln/. Und was da im Beitrag steht, stimmt bedauerlicherweise, dass wenn da überhaupt eine Reaktion kommt, dann kommt allzu oft keine konstruktive, kritische Haltung sondern kleinliche Mäkelei, die nicht nur an den Nerven nagt.

 

Die Zweifelmäuse gehören zu den so genannten Farbmäusen. Mir sind sogar schon „Pink mies“ begegnet, die zuerst auf niedlich und verspielt machten und dann plötzlich schnell zu nagen begannen und viel Dreck hinterlassen haben. Selbstverständlich sind ihre Zähne spitz, und wenn sie nagen, tut das richtig weh. Gesellig sind sie allemal. Gesellig sind sie natürlich auch. Wo eine nagt und Dreck macht, tun es ihr gleich ganz viele Zweifelmäuse gleich. Sie müssen auch im Schwarm kommen. Schließlich sind sie empfindlich und klein. Wenn man dann versucht, sich sachlich zu wehren, ist ein ängstliches, beleidigtes und gekränktes Fiepen zu hören, dass nur schwer zu ertragen ist.

 

Wenn sich die Zweifelmäuse jedoch so sprunghaft vermehren, wie ich es in der vergangenen Woche erlebt habe, dringen einige doch ins Haus ein, wo sie sich dann erst richtig gut vermehren. Selten bis nie habe ich so viel gezweifelt wie in den vergangenen Tagen. Ich war sogar so weit, dass ich das Schreiben aufgeben wollte. So war es mir nur unter Aufbietung meiner letzten Willenskraft möglich die Geschichte von Emma einzustellen, die ihr unter diesem Post findet. Und ich musste mich wirklich aufrappeln, um den letzten Teil für die Radiosendung am 12. Juli fertig zu machen.

 

Was aber kann man gegen eine Zweifelmäuseplage tun? Katzen werden als lebende Mausefallen bezeichnet. Sie haben Geduld und scharfe Krallen. Ein besonders geduldiges Exemplar ist der Durchhaltestubentiger. Obwohl ich jetzt noch nichts davon merke, wird das Weitermachen bald vielen Zweifelmäusen den Gar aus machen. Diese Katze kämpft übrigens gegen die Zweifelmäuse, die ins Innere vorgedrungen sind.

 

Hilfreich ist auch eine besondere Schleichkatze, ein dreifarbiges Tier Mit smaragdgrünen Augen, die viele Schleichwege zu neuen kreativen Ideen und Projekten kennt. Während sie ihren Weg macht, erlegt sie ganz nebenbei eine große Zahl an Zweifelmäusen. Wie alle dreifarbigen Katzen ist sie eine Glückskatze. Denn sie sorgt mit neuen Ideen und einem frischen Wind für das Glück der Fleißigen und dafür, das den Zweifelmäusen ein wirklich rauher Wind um die Nasen weht, der so unangenehm für sie ist, dass sie das Weite suchen.

Auch die Mutmachkatze darf nicht unerwähnt bleiben. Sie spielt dem Autor und allen anderen kreativen Artikel wie den oben genannten zu, zeigt mit der Pfote auf die Fortschritte im Kampf gegen die Zweifelmäuse hin und zeigt mit der anderen Vordertatze auf kritische Punkte, die man wirklich beachten und bearbeiten sollte.

 

Ab Morgen geht es weiter im Text, dem Durchhaltestubentiger sei Dank! Und eine Idee an konstruktive Kritik zu kommen, hat mir die Glückskatze schon gezeigt, eine Leserunde auf Lovelybooks oder hier im Blog! Und die Mutmachkatze oder sollte ich besser Ermutigungskatze sagen, hat mir gestern Nachmittag schon gezeigt, wie gut es war die Radiosachen fertig gemacht zu haben.

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm