Paulas Schreibtagebuch – Blogparade wie Technik mein Leben verändert – Im Blindflug unter Selfpublishern

Guten Tag,

ich suche nicht nach ihnen, nach den Blogparaden. Aber manchmal finde ich sie oder sie finden mich. Heute folge ich der Einladung der Blogger*innen von anders und doch gleich und gehe der Frage nach, wie Technik mein Leben verändert. Und hier geht’s lang zur Ausschreibung: http://www.andersunddochgleich.de/2019/05/12/blogparade-wie-technik-mein-leben-veraendert/. Herzlichen Dank für die Einladung! Nein Beitrag bezieht sich nur auf einen Lebensbereich, meine Arbeit oder besser gesagt, meine selbstgestellte Aufgabe, das Schreiben.

Verändert hat sich natürlich die Art, wie ich mich über Neuerungen informiere. Hier spielen die eigenen Internetrecherchen aber auch Newsletter eine wichtige Rolle. Doch längst nicht alle Neuheiten ziehen in meinen Alltag ein. So habe ich mich bewusst gegen die Adame & CO. entschieden.

Bloggen, was ich seit 2008 tue, wäre ohne die moderne Computertechnik, die für mich als vollblinde Nutzerin um einen Screen Reader mit Sprache und Brailledisplay ergänzt ist, gar nicht möglich. Bis November 2012 probierte ich unterschiedliche Blogsysteme aus, z. B. Blogger, Myblog etc. Seit dem 16. November 2012 bin ich WordPress treu habe mich aber zuweilen mit meinen Blogprojekten sehr verzettelt. Dass so viele „Blogleichen“ meinen Weg durch das World Wide Web pflastern, hat auch damit zu tun, dass ich in einer Zeit zu bloggen begann, in der ich noch als Webtexterin meine virtuelle Existenz fristete und die Möglichkeiten eigene Bücher zu veröffentlichen gerade einen großen Wandel durchliefen, den ich nicht überblicken konnte und daher nicht zu nutzen traute. Denn eigentlich wollte ich immer schon Bücher schreiben.

Als Webtexterin war ich von Januar 2004 bis September 2013 tätig. Aufgegeben habe ich die Sissiphusnetzarbeit, als meine Hauptauftraggeberin ihr Büro schließen musste. Webtexte werden schlecht bezahlt, und Recherchen über die Produkte und Dienstleistungen, über die man zu schreiben hat, dauern im Blindflug länger.

Nachdem ich die Webtexterei an den Nagel gehängt hatte, habe ich mich arbeitssuchend gemeldet. Und nach wie vor suche ich regelmäßig Jobportale nach Teilzeitarbeit, obwohl ich seit August 2017 als freie Autorin bei der Finanzverwaltung gemeldet bin.

Denn da di Jobsuche nach einiger Zeit keine Aufgabe mehr war, die einen Tag wirklich ausfüllen konnte, habe ich angefangen, das zu tun, was ich seit ich lesen und schreiben kann, immer schon machen wollte, ich habe ein Buch geschrieben und zwar am Computer.

Wer ein fertiges Buch hat, wird umworben. Und wer sich nicht traut, unter die Selfpublisher zu gehen und alle Schritte zur Veröffentlichung und Vermarktung eines Buches selbst oder doch selbst verantwortet zu gehen, gerät schnell an einen der vielen Druckkostenzuschussverlage, bei denen man alles, was für ein Buch getan werden muss, kaufen kann. Für diesen Fehler ging ein Teil meines ererbten Schonvermögens dahin. Den Druckkostenzuschussverlag, dem ich ins Netz ging, gibt es seit März 2018 nicht mehr. Die drei Verantwortlichen waren plötzlich nicht mehr einfach nur vom Erdboden verschluckt. Sie sind auch durch die Maschen des digitalen Netzes entwischt. Dass man, wenn man es geschickt genug macht, tatsächlich aus dem Internet verschwinden kann, war eine harte Lektion und hat mich viel Lehrgeld gekostet.

Aber ich habe sie gelernt, die Lektion, dass sich Autoren nicht finden lassen sollten, sondern selbst nach den unterschiedlichen Möglichkeiten ihre Bücher zu veröffentlichen, suchen sollten. Mir war immer bewusst, dass das von mir gewählte genre, der magische Realismus, in ein Nischengenre ist, dass meine Art zu schreiben auch speziell ist, und dass ich selbst mutig sein muss und nicht darauf setzen kann, dass ein Verleger in heutiger Zeit diese Projekte wagt.

Wer Bücher selbst veröffentlicht, lernt interessante Menschen kennen. Das gilt vor allem, wenn man nicht alles selbst machen kann. So freue ich mich darüber mit Mira Alexander und Birgit Arnold zusammengearbeitet zu haben. Mira Alexander hat die Buchgestaltung übernommen. Und Birgit Arnold hat den Romanen Felicitas und Orca ihre Stimme geliehen.

Man muss flexibel sein und eigene Strategien entwickeln oder übernehmen. So habe ich meine Blogs als Plattformen genutzt, um über die Cover entscheiden zu lassen. Das haben vor mir schon andere Selfpublisher gemacht. Doch für mich war diese Vorgehensweise geradezu erforderlich.

Mit den modernen Möglichkeiten zu veröffentlichen wird die Geduld, die man braucht, um zum Ziel zu kommen, auf eine harte Probe gestellt. Die Portale, die zur Publikation von Büchern verwendet werden können, verändern ihre Formulare häufiger, was nicht immer gleich zu erkennen ist. Und der Teufel liegt auch hier im Detail. Für mich bedeutete das bedauerlicherweise auch schon einmal, dass ich wechseln musste. Und obwohl ich weiß, dass sich eine Sache nicht verändert hat und nicht verändern wird, nämlich, dass ich im Blindflug für die Verwaltung und Werbung länger brauche als meine Kolleginnen und Kollegen, fühle ich mich nicht wirklich benachteiligt. Und inzwischen habe ich das gute Gefühl, dass ich trotz der höheren technischen Aufwendungen an meinem Computer versauern zu müssen. So konnte ich über das Ausfüllen einer Onlinebewerbung im Oktober 2018 live auf der Leipziger Buchmesse lesen. Dafür danke ich den Veranstaltern der Buchmesse Leipzig und dem Selfpublisherverband.
Es ist noch ein langer Entwicklungsweg, der vor mir liegt. Und er wird mit neuen technischen Herausforderungen und Veränderungen gepflastert sein. Aber eine Sache verändert sich nicht. Für dauerhafte Erfolge und Fortschritte braucht man Geduld, obwohl oder gerade weil die moderne Technik schnelles Arbeiten und Veröffentlichen ermöglicht. Die Geduld, die man braucht, hat ein anderes Gesicht bekommen.

Ohne die moderne Technik müsste ich mir etwas anderes einfallen lassen, um meine Zeit sinnvoll zu verbringen. Und wahrscheinlich hätte ich niemals ein Buch veröffentlicht. Übrigens, freut es mich, dass ich über mein Smartphone elektronische Bücher lesen kann, denn viele meiner Kolleginnen und Kollegen können sich zunächst nur eine Ebookveröffentlichung leisten.

 

Was sich auch verändert hat, ist, dass Autorinnen und Autoren leicht in Kontakt zu ihren Leserinnen und Lesern kommen können. So Könnt Ihr ganz einfach Kommentare zu meinen Artikeln und Büchern in diesem Blog hinterlassen. Und es ist auch viel leichter geworden, mehr Eindrücke von der Persönlichkeit eines Autors zu erhalten. So gibt es seit Anfang 2019 meinen Audiopodcast, den Ihr auch über Paula Grimms Schreibwerkstatt erhalten könnt. Darin kann ich über das, was ich tue, locker berichten.

Ich wünsche Euch allen ganz viel Erfolg mit Euren Blogs oder bei der Veröffentlichung von Büchern!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Was ich gern noch viel mehr haben möchte, sind Lesungen, die ich live halten kann als Wohnzimmerlesungen für kleine Gruppen zum Beispiel.

Paulas Schreibtagebuch – Eigenhändig lesen, schreiben und vorlesen

Guten Tag,

wie sehr mir das Lesen, das Schreiben und die Literatur am Herzen liegen, wird mir immer wieder aufs Neue klar. Und es ist mir ein Anliegen und eine Freude Euch an meiner Begeisterung für die Literatur teilhaben zu lassen. Und da die Begeisterung und Magie des Schreibens und der Literatur in meinen Büchern für meine Protagonistinnen auch eine wesentliche Rolle inne hat, gibt es unter den Konzeptlesungen, die ich für Euch entwickelt habe, auch eine über die Magie der Bücher, die Ihr unter https://www.paulagrimmsschreibwerkstatt.de/2018/10/16/lesungen-von-paula-grimm-03-von-der-magie-des-schreibens/. Und da mir alles rund um lesen und schreiben immer wieder im Kopf herumgeht, findet Ihr bereits einige Artikel in meiner Schreibwerkstatt zum Lesen, zum Schreiben und zum Vorlesen. Und da auch neue Leserinnen und Leser in diesem Blog stöbern, und da manche Beiträge zu neuen unterschiedlichen Aspekten und Perspektiven von aktuellen Posts passen, erinnere ich an ältere Artikel dieses Blogs. So ist das auch in diesem Beitrag, in dem es mir darum zu tun ist, Euch zu zeigen, wie wichtig es mir ist, in meinen Lesungen eigenhändig zu lesen.

Nicht jede(r) vollblinde Autor(in) entscheidet sich dafür, in ihrer oder seiner Lesung Texte vorzutragen. Vollblinde oder stark sehbehinderte Schriftsteller*innen nutzen oft auch die Möglichkeiten der modernen Technik, z. B. MP3-Player oder einen Leser, der ihre Texte bei öffentlichen Veranstaltungen vorträgt. Unter Autor*innen mit Seheinschränkungen reißt die Diskussion darüber, ob Lesungen mit Groß- oder Punktschrift nicht zu aufwendig und auffällig sind und ob die Auffälligkeit des mitgebrachten Lesestoffs nicht das Gespräch mit den Leserinnen und Lesern von der Literatur und dem Autor ab- und zu sehr auf die Verwendung der Kulturtechnik durch den Autor hinlenkt.

Es heißt: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“ DA ich nach über 45 Jahren im Umgang mit der Punktschrift immer noch von der Kulturtechnik der Blinden begeistert bin, macht es mir nicht nur nichts aus auch über die Brailleschrift, und wie ich sie persönlich einsetze, zu reden. Es ist mir sogar eine große Ehre in den Fußstapfen von Louis Braille zu gehen. Damit es bei meinen Lesungen aber nicht nur um die Punktschrift geht, empfehle ich gern Paula Grimms Schreibwerkstatt und die folgenden beiden Artikel, die ich im Jahr 2017 hier eingestellt habe, weiter.
1. Sechs Punkte für sechs Punkte
In diesem Artikel geht es um die Geschichte der Brailleschrift und meine ganz persönliche Beziehung zur weltweit anerkannten Kulturtechnik der Blinden. Und hier geht’s zum Beitrag: https://www.paulagrimmsschreibwerkstatt.de/2017/07/24/aus-paulas-schreibtagebuch-sechs-punkte-fuer-sechs-punkte-ueber-die-punktschrift/.

2. Fünfundvierzig Jahre mit der Brailleschrift
Auch in diesem Post, der genau 45 Jahre nach meiner Einschulung in die Blindenschule Düren erschien, ist von persönlichen Erfahrungen geprägt. Ein wichtiges Augenmerk dieses Beitrags liegt auf der Modernisierung im Umgang mit der Brailleschrift.

Für Leserinnen und Leser ist jedoch wohl nicht nur das Lesen der Punktschrift interessant. Und so ist sicherlich auch der Eintrag in Wikipedia für Euch informativ. Er enthält auch Bilder von Schreibsachen für blinde Menschen, z. B. Punktschrifttafeln, wie ich sie in meinem aktuellen Buch stille Bylle erwähne. Hier geht’s lang zu einigem Anschauungsmaterial: https://de.wikipedia.org/wiki/Blindenschrift.https://de.wikipedia.org/wiki/Blindenschrift

Seit ich lesen und schreiben kann lese und schreibe ich mehr als von mir gefordert wird. Und ich habe immer noch eine große Freude daran, die ich gern mit Euch teilen möchte, denn ich lese seit ich lesen kann auch gerne vor und lasse mir vorlesen. Wer eine Lesung von mir buchen möchte, kann in diesem Blog stöbern und sich eine der Themenlesungen heraussuchen und mich anmailen oder anrufen. Oder Ihr nehmt einfach so zu mir Kontakt auf. Was mir auch Freude macht, ist, mit anderen im Wechsel zu lesen, wenn es thematisch passt.
Birgit Arnold hat meine beiden ersten Bücher ausgezeichnet vorgetragen. Aber ein besonders großer Wunsch von mir ist, einmal eines meiner Bücher selbst als Hörbuch lesen zu dürfen. Schauen wir mal, ob das nicht vielleicht schon mit stille Bylle im Herbst oder im Jahr 2020 Wirklichkeit werden kann. Drückt mir bitte die Daumen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Alle Konzeptlesungen wie die blaue Stunde findet Ihr in der Kategorie Themenlesungen.
P. P. S.: Spannende Themen bei Lesungen über das Lesen gibt es viele wie wäre es zum Beispiel mit der Frage, was Augen- und Handleser gemeinsam haben und unterscheidet.

Paulas Schreibtagebuch – Über das Genre meiner Bücher, den magischen Realismus

Die Frage nach dem Genre eines Buches sind immer wieder wichtig. Da ich auf die Frage, wovon meine Bücher in der Hauptsache handlen, geantwortet habe: „Von großen Mädchen und Frauen, die ihren Realitätssinn und ihre Vorstellungswelt gleichermaßen zum Überleben brauchen!“, liegt der magische Realismus als Genre auf der Hand.

Das ist als Spurenelement schon im Buch Orca angelegt. Im Felicitasroman ist es überhaupt nicht mehr zu übersehen. Und in stille Bylle geht es ebenfalls magisch und real zu. Allerdings ist der mythologische Hintergrund ein anderer als in den beiden ersten Büchern. Nicht die Mythologie der Indianer sondern der Antike kommt in stille Bylle vor.

Hier kommt jetzt der Artikel über den magischen Realismus, den ich im Jahr 2016 im Felicitasblog veröffentlicht habe, und der sich am Beispiel des Felicitasromans mit dem Genre befasst.

„Guten Tag Ihr Lieben,

heute ist ein guter Tag, um Gedanken zum Thema

Genre des Felicitasromans zu veröffentlichen, nachdem ich am Freitag in diesem blog bereits den Artikel über Felicitas’ Krafttier eingestellt habe: https://felicitasblogblog.wordpress.com/2016/07/08/im-zeichen-des-pumas-felicias-krafttier/. Doch Salvadora, das Pumaweibchen, ist nicht das einzige magische Element im Buch.

Vor allem aus diesem Grund antworte ich auf die Frage, welchem Genre ich den Roman zuordne, dass es sich um einen Roman im Stil des magischen Realismus handelt. Diese Schublade mache ich auf, damit ich nicht ausersehen in ein anderes Fach gestopft werde, beispielsweise in die Schublade Fantasy, obwohl es verwandtschaftliche Beziehungen zwischen diesen beiden Genres gibt.

Es ist kein Zufall, dass in meinem Romanprojekt auf die Vorstellung der Indianer, die besagt, dass Menschen vom Wesen ihrer Krafttiere auf ihrem Lebensweg begleitet werden, Bezug genommen wird. Das Genre des magischen Realismus begeistert mich schon sehr lange. Und mein Schreiben ist vor allem von der Art des Stils geprägt, wie man ihn in Süd- und Mittelamerika findet. Informationen zu dieser Kunstgattung findet Ihr unter dem Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Magischer_Realismus.

Der Begriff magischer Realismus taucht erstmals im Jahr 1925 in einem Artikel über eine Ausstellung auf. Diese Auseinandersetzung mit den Ausstellungsinhalten wurde von Franz Roh verfasst und in die spanische Sprache übersetzt. So gelang auch der Begriff des magischen Realismus in die gesamte spanisch sprachige Welt, wo er wörtlich übersetzt als Realismo magico bezeichnet wird.

Das Genre, das aus faktisch realen Elementen und aus Aspekten der Mythologie, der Traumwelt, religiösen Inhalten, der Phantastik etc. komponiert ist, kam über Argentinien nach Süd- und Mittelamerika, wo es nicht nur in der bildenden Kunst sondern vor allem in der Literatur sehr eigenständige Ausdrucksformen bekam und etwa ab 1948 entwickelte sich gerade im Bereich der Literatur Lateinamerikas eine vielstimmige Art des magischen Realismus.

Autoren wie Alejo Carpintier, Gabriel Angel Asturias und Arturo Oslar Petri sind die magischen Realisten der ersten Stunde für die lateinamerikanische Literatur.

Sie grenzen ihre Literatur selbstbewusst gegen die Werke des magischen Realismus, wie er in Europa geschaffen wurde ab. Sie schöpfen ihr neues Selbstbewusstsein und die betonte Eigenständigkeit ihrer magisch realen Literatur aus der Erfahrung, dass in den Kulturen Süd- und Mittelamerikas faktisch reale und magisch reale Elemente im Alltag der Menschen verwurzelt sind. so dass diese beiden Elemente, die den magischen Realismus eigen sind, gleichberechtigt nebeneinander wirken und in die Literatur eingehen können.,

während in Europa und den vereinigten Staaten faktische und magische Wirklichkeit als unvereinbare Wiedersprüche angesehen werden, was sich selbstverständlich auch auf ihre Gewichtung und Interpretation in der Kunst auswirkt.

Im oben genannten Artikel auf Wikipedia findet Ihr zusätzlich zu den Angaben zur Entwicklung des magischen Realismus auch Links zu bildenden Künstlern wie Matthias Brandys, Käthe Kollwitz etc. sowie zu Literaten aus aller Welt, die magisch real schreiben und zum Thema magischer Realismus in der Filmkunst.

Von bildender Kunst und Film verstehe ich nichts. Wer mich aber nach meinen Vorlieben im Bereich der Literatur fragt, dem kann ich spontan antworten, dass ich bezogen auf den magischen Realismus die bewohnte Frau von Gioconda Belli und Chronik eines angekündigten Todes von Gabriel Garciá Marquez ganz besonders schätze. Das zweite Buch, das ich gerade erwähnt habe, kommt auch im felicitasroman vor. Denn Felicitas hat es im Alter von acht Jahren aus der Leihbücherei geliehen, obwohl ihr die Bibliothekarin das Werk nicht aushändigen wollte. Und sie hilft einer Mitschülerin einen Aufsatz über die Frage zu schreiben, wer Angelica vor der Ehe entjungfert haben könnte. Ursprünglich wollte ich diese beiden Geschichten über die Lektüre des Buches und den Aufsatz im ersten Band des Felicitasprojekts auch erzählen. Aber das habe ich dann doch gelassen. Man kann eben nicht alles in den einen Roman packen. Was allerdings erwähnt wird, ist eine Erkenntnis aus dem weltberühmten Werk: „Man muss sich immer auf die Seite der Toten stellen.“

Felicitas’ weibliche Ahnenreihe stammt aus Peru. Und bei den Inkas und ihren Nachbarvölkern ist der Puma ein heiliges Tier. Sie lebt fernab der Heimat ihrer Großmutter und kennt diese Welt nicht aus eigenem faktischen Erleben. Es ist auch nicht abwegig zu denken, dass die Tatsache, das Felicitas ihren Vater nicht kennt, ihn ermitteln Mus, auch eine Leerstelle im faktisch realen Erleben, die in gewisser Weise durch den Zugang zu magisch realen Elementen ergänzt werden kann und tatsächlich ergänzt wird. Wie dem auch sei! Es gilt: „In der magischen Realität bestehen eigene Regeln. Und nichts, was hilft, hilft bei allem!“

Ich wünsche Euch gute Unterhaltung mit dem Felicitasroman, magischem Realismus aus verschiedenen Teilen der Welt und viel Erfolg bei der Arbeit an den eigenen Projekten!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Hier geht es zu den faktisch und magisch realen Erlebnissen von Felicitas: https://www.amazon.de/Felicitas-ersten-sieben-Leben-eines/dp/B077GVWM7D/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=Felicitas,+Paula+Grimm&qid=1553781527&s=digital-text&sr=1-2-catcorr.“

]category Paulas Schreibtagebuch]

Aus Paulas Schreibtagebuch – Auf dem Weg nach Leipzig IV. – Die letzten Meter?

Guten Tag,

fast alles ist schon im Rucksack. Nur Kleinigkeiten wie Ladegerät und Kabel müssen noch in den Tramper gesteckt werden. Der Zug geht morgen um 08.04 Uhr. Hoffentlich spielt die Bahn mit. Denn bis 18.00 Uhr müssen wir, meine liebe Begleitung, Karin und ich im Ibis Hotel eingecheckt haben.

Geplant ist, Donnerstag und Samstag ganze Messetage einzulegen und am Freitag flanieren wir am Nachmittag durch Leipzig und haben ab 19.00 Uhr eine Reservierung in Auerbachs Keller.

Wer von Euch auch auf der Messe ist, kann mich treffen, obwohl ich hier und da sein werde. Die Chancen stehen gut, wenn Ihr zum Stand des Selfpublisherverbandes Halle 5, Stand D.506 kommt, die Lesung von Katharina Mohini am Freitag um 12.00 Uhr in Halle 5, Leseinsel, Stand D.302, Die Lesung von Sylvia Lenz am Samstag um 14.30 Uhr in Halle 3, Stand C.207 besucht.

Hiermit lade ich Euch noch einmal ganz herzlich zu meiner eigenen Lesung ein. Informationen dazu findet Ihr unter https://www.leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/32855. Bis 17.00 Uhr in Halle fünf, Stand D.302 auf der Leseinsel. 😉

Der Samstag ist der aktivste Tag für mich. Denn um 15.00 Uhr führe ich noch ein Interview mit Frau Bohnert von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde über BACC. BACC ist ein Onlinewerkzeug, mit dem man Ebooks im Epubformat 3.0 auf Barrierefreiheit prüfen kann.

In den nächsten Wochen werdet Ihr, eine ausführliche Auslese der Buchmesse im Podcast bekommen.

Ich freue mich darauf, Euch zu treffen und darauf Euch mit „Schmankerln“ für die Ohren zu unterhalten!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Aus Paulas Schreibtagebuch – Der Weg zu Paulas Podcast

Guten Tag Ihr Lieben,

unter diesem Post findet Ihr den Beitrag mit der ersten Podcastfolge von Paula Grimms Hörsalon. Die zweite Folge wird heute noch eigestellt. Es handelt sich dabei um den ersten Teil eines Mittschnitts der Lesung die blaue Stunde mit Paula Grimm, die ich am 09. Februar 2019 im Capannina in Kerken durchführen durfte. Der zweite Teil der Lesung folgt morgen als dritter Teil des Podcasts. Danach heißt es an Jedem Mittwoch: „Mittwochs immer Podcasting!“ 😉
Podcasting interessiert mich schon lange. Und ich höre mehrere regelmäßig selbst Podcasts über Literatur, Politik und Technik. Ursprünglich hatte ich vor mit zwei anderen Leuten einen Podcast zu starten. Denn ich hatte mir schon gedacht, dass es ein ganz neues Arbeitsfeld für mich wird. Doch nach eineinhalb Jahren hatte ich keine Lust mehr zu warten. Selbst ist die Frau!

Dass ich erfahren habe, dass für Audiopodcasts im MP3-Format veröffentlicht werden, war eine gute Nachricht für mich. Mit der Erstellung von Dateien in diesem Format habe ich schon Erfahrungen gesammelt.

Auf der Suche nach einem Anbieter fand ich http://www.podcaster.de. Ich hatte auch gelesen, wie einfach die Veröffentlichung von Audio- und Videopodcasts dort ist. Die Publikation von Podcasts und den einzelnen Folgen ist eine Sache. Damit kam ich sehr gut zurecht. Was man wissen muss, ist, dass die Mp3-Datei oder der Film müssen zunächst in die Mediathek des Systems hochgeladen werden, bevor sie über das entsprechende Formular in den Podcast eingestellt werden können.

Eine andere Sache die Verwaltung zur Verbreitung des Podcasts. Ich hatte mich gefreut, dass man als Podcaster einen WordPressbog bekommt, den man ab der Profipaket auch mit einem eigenen Domainnamen versehen kann. Dabei gibt es zwei Haken. Die WordPressseite basiert auf einer „abgespeckten“ Version von WordPress. Ein Nachteil ist z. B., dass WordPress nicht um weitere Plugins erweitert werden kann. Es sind lediglich fünf Plugins standardmäßig enthalten. Der zweite Haken ist, dass sehr nützliche Plugin Podlove ist ebenfalls nur in einer eingeschränkten Version verfügbar. Die Folgen dieser beiden Nachteile sind, eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten des Blogs und Probleme bei der Verwaltung der Weiterleitung des Podcasts auf den Blog.

Obwohl man den Blog für das Podcasting nicht unbedingt benötigt, ist das der Grund, warum ich dem Portal den Rücken kehre. Im Blogging kenne ich mich aus. Und meine Blogs möchte ich als Multiplikatoren für meine Inhalte. So machte ich mich auf die Suche nach einer Möglichkeit über diesen Blog einen Podcast zu führen.

Gestern wurde ich fündig bei Blubrry. Vielleicht gibt es übersichtlichere Möglichkeiten über den eigenen Blog Podcasts zu veröffentlichen und zu verwalten. Aber, wer etwas Technikenglisch kann, gern Schritt für Schritt vorgeht, kann in kurzer Zeit den eigenen Podcast mit Blubrry erstellen.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Aus Paulas Schreibtagebuch – Auf dem Weg nach Leipzig III. – Selbst liest die Paula bei Leipzig liest

Guten Tag,

derzeit frage ich mich täglich, warum ich mir das antue, selbst angetan habe. Im Oktober habe ich mich für eine Lesung bei Leipzig liest beworben und hatte wider erwarten das Glück, eine Lesung zugewiesen zu bekommen. Worum es geht könnt Ihr hier lesen:
https://www.leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/32855.

Was für mich immer fest stand, war, dass ich eigenhändig lese, wann immer ich zu einer Lesung eingeladen werde. Das hat in meiner momentanen Situation auch finanzielle Gründe. Aber es ist mir auch eine Herzensangelegenheit. Die Punktschrift, lesen und schreiben sind meine Leidenschaften. Woher das kommt, könnt Ihr hier lesen:

https://www.paulagrimmsschreibwerkstatt.de/2017/07/24/aus-paulas-schreibtagebuch-sechs-punkte-fuer-sechs-punkte-ueber-die-punktschrift/.

Zu meinem Weg nach Leipzig gehört auch, dass ich das Vorlesen wieder täglich übe. Auch meine erste eigene Lesung hier an meinem Wohnort am 09. Februar war ein gutes Training. Ich bin gerade dabei meinen Podcast einzurichten. Dort wird es noch vor der Buchmesse zwei Beiträge mit der Lesung geben. In diesem Blog werde ich darauf natürlich zeitnah hinweisen, dass Ihr zuhören könnt.

Liebe Grüße
Paula Grimm

Aus Paulas Schreibtagebuch – Auf dem Weg nach Leipzig II. – Schon erledigt!

Guten Tag,

unverhofft kommt of, sagt man. Und unverhofft kann ich vom 20. bis 24. März nach Leipzig zur Buchmesse fahren. Auch sehr gute Nachrichten können eine Schockstarre auslösen. Hätte ich das nicht sowieso schon gewusst, wüsste ich es seit dem Abend des 15. Januar 2019. Denn zu dieser Zeit erreichte mich die Mail, in der mir von einem Vorstandsmitglied des Selfpublisherverbandes mitgeteilt wurde, dass ich am 23. März ab 17.00 Uhr eine halbe Stunde aus meinem Buch Felicitas lesen darf. Die Veranstalter der Buchmesse Leipzig hatten bereits im Oktober 2018 ein Lesungskontingent für Angehörige des Selfpublisherverbandes zur Verfügung gestellt. Ich war davon überzeugt gewesen, dass meine Onlinebewerbung überhaupt nicht durchgekommen war.

Nun hatte ich meine Planung zur Buchmesse Leipzig aufgegeben, da ich der Meinung war, dort nicht lesen zu können. Und ich selbst hatte nicht die Mittel eine Lesung zu buchen. Ich brauchte zwei Tage, um mich aus meiner Schockstarre zu befreien und einen klaren Kopf zu bekommen und mich wundert, dass schon einige Dinge erledigt sind.

Ich muss nicht unter einer Brücke oder auf einer Parkbank schlafen. Für meine Begleiterin und mich ist für vier Nächte ein Zimmer reserviert. Dabei hat mir eine Mitarbeiterin der STelle, die für Hotelreservierungen zuständig ist, kompetent, freundlich und hilfsbereit geholfen. Schließlich besitze ich keine Kreditkarte und kam mit der Onlinereservierung nicht zurecht. Mit 100 € pro Nacht und mehr muss man zu Messezeiten rechnen. Darüber hinaus erhebt die Stadt Leipzig eine Hoteltaxe von 3 €. Das Hotel ist vom Bahnhof aus gut erreichbar, obwohl es etwas außerhalb liegt. Für Fahrten zur Messe gibt es einen hoteleigenen täglichen transfer.

Ich werde nicht mit leeren Händen an den Messetagen herum laufen. Ein guter Bekannter hat eine Infopostkarte für mich entworfen, die ich Leuten geben kann, die sich für meine Arbeit interessieren. 🙂

Aus einem mir unerfindlichen Grund kann ich die Vorbestellung des Dauerausweises für Fachbesucher nicht eigenhändig erledigen. Einer sehr freundlichen Mitarbeiterin des Ticketshops und mir ist es nichr gelungen herauszufinden, warum ich das Onlineformular zur Bestellung zwar ausfüllen aber nicht abschicken kann. Könnte eine Unstimmigkeit zwischen Formular und meinem Screen Reader sein. Das lasse ich dann nächsten Mittwoch an einem anderen Computer erledigen. Ja, ich kapituliere vor diesem Formular! #missbilligend

Und ich übe lesen! Und mein Lesung im Capannina Kerken nutze ich natürlich in gewisser Weise als Primiere.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Aus Paulas Schreibtagebuch – Auf dem weg nach Leipzig I. – Paula online im Messeprogramm

Guten Tag,

in meinem Eintrag von gestern hatte ich ja schon davon berichtet, dass ich für mich vollkommen unerwartet eine Lesung in Leipzig zugewiesen bekommen habe. Da sich inzwischen einige Dinge im Zusammenhang mit diesem Auftritt ergeben haben, und da es für Kolleginnen und Kollegen und für den einen oder anderen Leser interessant ist, am Lebenden Beispiel zu lernen, was so alles passiert und zu tun ist, wenn es auf eine Buchmesse geht, habe ich beschlossen eine Artikelserie mit meinen Erfahrungen zu schreiben.

Seit gestern Nachmittag weiß ich, die Leseinsel in Halle 5 ist eine große Insel, sodass es verschiedene „Adressen“ gibt, wo Lesungen stattfinden. Denn gestern Nachmittag bekam ich eine Mail vom Selfpublisherverband mit mehreren Anhängen als PDF. Darunter auch ein Veranstaltungskalender, in dem ich lesen konnte, dass ich am 23. März zwischen 17.00 und 17.30 Uhr in Halle 5 Stand D302 lesen darf.

Diese Anlage wurde zur Überprüfung verschickt. Ich könnte also derzeit noch Änderungsvorschläge machen.

Eine weitere Anlage enthielt eine Liste von Leseorten, an denen von den Veranstaltern der Buchmesse Audioaufnahmen von Diskussionen, Vorträgen und Lesungen gemacht werden. Es wurde in diesem PDF darauf hingewiesen, dass man der Archivierung und Publikation dieser Aufnahmen bis Endde März widersprechen kann, sodass sie gelöscht werden. Was ich nicht gefunden habe, ist, ob und wie man als Autorin die eigene Aufnahme bekommen kann. Das möchte ich auf jeden Fall noch herausfinden.

Eben habe ich dann aus Neugier einmal nachgeschaut, ob und wie meine Lesung im Programm der Buchmesse präsentiert wird. Und da war zu lesen: „Über die Facetten der Farbe blau, wie die Autorin und die Protagonistin Felicitas sie erleben

Paula Grimm ist das Pseudonym einer vollblinden Autorin, die im Dezember 1965 am linken Niederrhein geboren wurde und seit August 2016 als freie Schriftstellerin arbeitet. Sie hat aus den Prosatexten ihrer Blogs und Abschnitten aus ihren Romanen mehrere Themenlesungen entwickelt. Das erste dieser Programme ist die blaue Stunde mit der Paula. Jede blaue Stunde mit der Autorin beginnt mit dem Text zum Schreiben mache ich immer blau. Diese Kurzprosa stammt aus einem der Blogs der Autorin und beschreibt, warum eine vollblinde Autorin zum Schreiben immer blau macht, dass die Farbe blau in den mehr als vier Jahrzehnten ihres Lebens nicht verblasst, und wie sie blau sein kann, ohne auch nur einen Schluck getrunken zu haben. Danach folgen Textpassagen über Blaues aus dem Roman Felicitas, den Paula Grimm im Jahr 2017 veröffentlicht hat. Und die Farbe blau ist für die Protagonistin des genannten Romans wie das Schreiben und ihr Krafttier eines der Elemente, die auf praktische und magische Weise Felicitas helfen. So verwandelt sich zum Beispiel das blaue Wunder, das dem Mädchen von ihren Cousins seit frühester Kindheit angedroht wurde, in etwas Gutes und kommt nicht allein. Die Auswahl der Textpassagen zeigt auch, dass nicht nur Felicitas und ihr Krafttier Salvadora den Facettenreichtum der Farbe blau erleben. So erlebt die Journalistin Tamara Sänft, die im Juli des Jahres 2012 das Tagebuch von Felicitas findet und sich einem Impuls folgend dazu entscheidet, der Geschichte habhaft zu werden, ihr eigenes blaues Wunder, denn die Ereignisse des Jahres 1990 haben Auch Auswirkungen auf ihr eigenes Leben. So werden ihr zum Beispiel in einer Augustnacht blaue und rote Leuchtzeichen gezeigt und einiges mehr, sodass ihre Entscheidung so überraschend ist wie eine Fahrt ins Blaue. Vieles läuft für Tamara nicht nach Plan. Und ihr wird einiges abverlangt, was Geduld und Einsicht betrifft. Aber sie kommt im Gegensatz zu Felicitas mit einem „blauen Auge“ davon.

Ort
Leseinsel Autorengemeinschaftspräsentation, Halle 5, Stand D302.“
Und hier geht’s lang zur Darstellung der Lesung im Programm der Leipziger Buchmesse: https://www.leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/32855. Ich freue mich über jeden, den ich treffe, und der mir zuhören mag!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Aus Paulas Tagebuch – Leipzig liest und die Paula liest mit

Guten Tag,

vom 21. bis 24. März ist Leipziger Buchmesse. Darum heißt es wieder: „Leipzig liest!“ Denn nicht nur auf dem Messegelände gibt es viele interessante Lesungen. Und eine Lesung darf auch ich, die Paula Grimm, machen.

Kurz nach der Buchmesse in Frankfurt gaben die Initiatoren der Leipziger Buchmesse dem Selfpublisherverband ein Kontingent mit Lesungen, auf das sich die Mitglieder des Verbandes online bewerben konnten. Als ich seiner Zeit das Formular ausgefüllt habe, hätte ich im Traum nicht daran gedacht, dass ich einen Platz für eine der Lesungen bekommen würde. Schließlich war ich mir noch nicht einmal sicher, ob das von mir ausgefüllte Formular überhaupt ordentlich versendet werden konnte.

Umso überraschter war ich, als vor einer Woche eine Mail vom Selfpublisherverband in meinem Postfach landete, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich am 23. März um 17.00 Uhr auf der Leseinsel aus Felicitas lesen darf und zwar eine ganze halbe Stunde.

Selbstverständlich lese ich selbst. Wer magischreale geschichten mag und auf der Buchmesse ist, ist herzlich eingeladen ein halbes Stündchen mit Felicitas und mir zu verbringen. Ich freue mich auf Euch! Und hier geht’s lang zu meinen Büchern: https://www.paulagrimmsschreibwerkstatt.de/buchladen/.

So ganz glauben kann ich das immer noch nicht, dass ich dabei sein darf. Aber immerhin bekomme ich allmählich die Angst vor der eigenen Courage in den Griff. Ein Doppelzimmer für meine Begleitung und mich konnte schon gefunden werden. Und ich bin fest entschlossen, die Lesung richtig gut zu machen und mir bei der Messe eine interessante und schöne Zeit zu machen.
Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – 2019 will die Paula ‚raus!

Guten Tag,

jetzt hat der Alltag auch mich endlich wieder. Und ich habe mir viel vorgenommen für dieses Jahr. Vor allem möchte ich ‚raus, ‚raus aus einem Trott, der mich fesselt und nicht voran bringt, auch stille Bylle soll fertig werden und ‚rauskommen, und ich möchte ‚raus zu Menschen, die Literatur live und in Farbe erleben mögen. Aber ich will auch ‚rein, tief hinein in die Arbeit, auch mit den neuen Medien.

Schon morgen stelle ich Euch einen Außentermin vor, auf den ich mich schon sehr freue. Und ich möchte Euch in den nächsten Tagen mein Konzept der Wohnzimmerlesungen vorstellen. Das ist der Anfang, den ich selbst machen kann. Natürlich habe ich nicht alles selbst in der Hand. Aber ich freue mich, schon einige treue und innovative Menschen in meiner Nähe, die mich unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar.

In diesem Jahr gehe ich aber auch nicht nur für mich allein ‚raus. am 09. März werde ich mich für die Aufgabe der zweiten Vorsitzenden des Blinden- und Sehbehindertenvereins bewerben. Und ungefähr einen Monat später bewerbe ich mich als Leiterin des Arbeitskreises Blautor (Arbeitskreis blinder und sehbehinderter Autorinnen und Autoren). Ich hoffe, in diesem Jahr „aus mir ‚rauszugehen“, ohne mich zu verlieren. Und ich hoffe, auf positive Entwicklungen in meinen verschiedenen Lebensbereichen. Und vielleicht erfüllt sich auch mancher Wunsch, z. B. mein Wunsch Querflöte lernen zu können.

Ich wünsche Euch, hoffentlich nicht zu spät, ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019, gute Unterhaltung und Freude mit Blogs, Literatur und diverser Kunst!

Liebe Grüße

Paula Grimm