Paulas Schreibtagebuch – Über das Projekt leicht erzählen und schreiben

Guten Tag,

in diesem Blog hatte ich vor längerer Zeit schon einmal über mein Projekt, leicht erzählen und schreiben, geschrieben.

Damals, Anfang des Jahres, hatte ich mir die Domain für das genannte Projekt gesichert und suchte Kooperationspartner*innen und/oder Unterstützer*innen.

Am 06. April habe ich dann einfach angefangen. Inzwischen gibt es verschiedene Unterseiten und zwei Artikel. Der Anfang ist also gemacht.

Leicht erzählen und schreiben wird Artikel zur Lese- und Schreibförderung in leichter Sprache enthalten. Es wird Buch- und Lesetipps, Schreibübungen und Wissenswertes über Literatur, z. B. literarische Genres, geben. Und mit diesem Link geht es zu leicht erzählen und schreiben.

Zusätzlich zu den Hauptseiten des Projekts und den beiden ersten Beiträgen ist auch schon ein Lexikon für Fachbegriffe der Literatur angelegt. Es enthält derzeit jedoch nur einen Begriff.

Die Beiträge im Blogprojekt leicht erzählen und schreiben sind kostenfrei les- und nutzbar. Teilt bitte diesen Post auf Euren Blogs und anderen Kanälen, damit es nach und nach bekannter wird.

Die Posts können kostenfrei von Menschen gelesen und genutzt werden, die leichte Sprache lesen und schreiben aber auch von Menschen, die mit diesen Menschen arbeiten und Leseangebote machen möchten oder mit Nutzer*innen von leichter Sprache Schreibprojekte machen möchten.

In seinen Grundzügen ist das Projekt leicht erzählen und schreiben fertig. aber es gibt noch viel zu tun. So stellt eine ansprechende und anschauliche Bebilderung der Seiten und Posts eine Schwierigkeit für mich dar.

Inzwischen habe ich zwar eine gute Quelle für kostenfreies Bildmaterial gefunden. Aber ein eigenes Logo fehlt noch. Und bei der Auswahl der Bilder sowie für andere Aspekte der Darstellung könnte ich Hilfe und Unterstützung brauchen.

Damit ich auf lange Sicht auch bezogen auf Graphisches und für die Arbeit Unterstützung bekommen kann, habe ich mir Spezialangebote für Sponsoren ausgedacht.

Diese findet Ihr auf Dokumentation und mehr.

Sponsoren erhalten für ihre Unterstützung Boni. Dazu habe ich eine Kampagne bei Steady gestartet, die seit dem 06. auf der Plattform online ist. Sponsorin oder Sponsor kann jede(r) sein, der oder die sich für leichte Sprache und Literatur interessiert.

Sponsoren erhalten Zugriff auf die Artikel der Dokumentation zum Projekts und anderen Informationen zum Thema Literatur in leichter Sprache. Sie können an Zoommeetings von mir teilnehmen und können im Blog oder im Dokumentationsbereich für ihre eigenen Projekte werben.

Ich bedanke mich bei Euch im vorab für Eure Besuche im Projekt, fürs Teilen dieses Beitrags und für Eure Unterstützung.

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Alles erdenklich Gute für 2021 – Das geht ab bei der Paula :)

guten Tag,

heute schicke ich Euch herzliche Grüße vom linken Niederrhein und wünsche Euch allen für 2021 Gesundheit, Spaß, vielseitige menschliche Impulse, Schaffenskraft und Schaffensfreude!

Auch für alle in meiner Umgebung und für mich selbst war das Jahr 2020 von Sorgen geprägt und sehr anstrengend. Und doch haben sich zum Jahresende einige Türen vorsichtig geöffnet.

Mein Kurzgeschichten Bändchen, Sieben Sachen, ist am Ende dann doch noch fertig geworden. Informationen dazu bekommt Ihr in einem eigenen Beitrag in den nächsten Tagen.

Es hat sich herausgestellt, dass ich für das Sommersemester wahrscheinlich einen Lehrauftrag in den Fächern Grundlagen der Soziologie im Kontext der Heilpädagogik und für Grundlagen der Sozialpolitik haben darf.

Einige Schreibsachen warten auch schon darauf, ausgeführt zu werden. Und ein Webprojekt in einfacher Sprache wird vielleicht auch Wirklichkeit.

Zu diesen Sachen gibt es dann hier in Paula Grimms Schreibwerkstatt Artikel zu den jeweils aktuellen Entwicklungen der Projekte.

Vielleicht schaffe ich nicht alles. Aber es wird mehr sein als in 2020. Ich freue mich drauf!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Bestandsaufnahme im Oktober 2020

Guten Tag,

der Oktober war ein ereignisreicher Monat. Was um mich her und durch mein Dazutun passiert ist, war sehr abwechslungsreich. So ist meine Weiterbildung zur Peerberaterin der erhänzenden unabhängigen Teilhabeberatung abgeschlossen und das Zertifikat wird mir in den nächsten Tagen zugeschickt. Leider konnte ich an der Veranstaltung mit der Zusammenfassung nicht teilnehmen. Denn ich war am 21. Oktober krank. Ich bin voller Vorfreude auf die Zeit, wenn ich Menschen beraten darf.

Die Inklusionsberatung in Geldern hat mit mir zusammen eine Fotogeschichte zum Thema Blindheit gemacht. Diese Geschichte wird gedruckt und mit anderen informativen Sachen Schulen zur Verfügung gestellt, damit in den Klassen zum Thema Inklusion gearbeietet werden kann. Ich habe mich auch dazu bereit erklärt, in Klassen zu gehen, wenn es wieder möglich sein wird.

Den ersten Teil des Seminars für leichte Sprache habe ich auch schon hinter mir. Im November folgt der zweite Teil.

Am 26. Oktober habe ich eine Lesung am Telefon durchgeführt. Wir waren zu viert. Das war ein guter Anfang. Denn für meine Zuhörerinnen und mich war es eine interessante und angenehme Erfahrung. Der Titel war blaue Stunde.

Die Telefonlesung hat so viel Freude gemacht, dass ich auch im November mindestens eine weitere Lesung machen werde.

Auch der Telefontreff mit der Gruppe der Poeten, in der ich bin, war interessant und vielseitig. ER fand am 24. Oktober statt.

Im november folgen:
1. Der zweite Teil des Seminars leichte Sprache.
2. Teambesprechung der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung am Telefon. 3. Telefontreff der Poeten am 21. November.
4. Lesung aus Orca (wahrscheinlich am 23. November.

Ich freue mich auch darauf, weiterhin zu schreiben, den Kalender der andere Advent einlesen zu dürfen und auf die interessanten Autorengespräche, die ich eben erwähnt habe!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Was geht ab ab September?

Guten Tag,

der August war ein sehr anstrengender Monat. Doch Gott sei Dank konnte Stella auf Erden als Ebook und als Taschenbuch unter Dach und Fach.

Die zwei Wochen Urlaub, die ich in Heimatien machen wollte, sind ins Wasser gefallen, wie man so sagt.

Jetzt ist die Frage: „Was kommt jetzt?“

Beim Stöbern auf meinen Datenträgern sind mir sieben Sachen, die ich zwischen November 2003 und heute verfasst habe, untergekommen. Sie müssen zwar überarbeitet werden, können aber alle verwendet werden. Sie werden zu einem Buch mit Kurzprosa zusammengestellt und mit dem Titel sieben Sachen, versehen sobald als möglich im Ebook- und Taschenbuchformat veröffentlicht werden.

Auch der zweite Teil von stille Bylle liegt zur Bearbeitung auf meiner Festplatte. Er kommt nach den sieben Sachen an die Reihe. Der Untertitel lautet: Einstimmung.

Bezogen auf die Blogs ist am Freitag etwas passiert, womit ich nicht mehr gerechnet hatte. Ein Blog ist für Wordads freigeschaltet worden. Beworben hatte ich mich bereits Anfang Juli. In diesem Blogprojekt sollten sich Leseratten sich wohlfühlen. Denn es geht um eine bunte Mischung mit Lesefrüchten, die ich gelesen oder selbstgeschrieben habe. Darüber hinaus gibt es auch Veranstaltungstipps für Bücherwürmer. Bei Wordads hatte ich mich beworben, damit im Blog auch Werbung geschaltet werden kann, die zur finanziellen Unterstützung für meine gesamte Blogarbeit dienen kann. Selbstverständlich werden die betreffenden Artikel entsprechend gekennzeichnet.

Und hier geht’s lang zu Paulas Literaturtreff.

Wer selbst schreibt, kann mir sein Buch als digitale Version als Rezensionsexemplar schicken, damit ein Beitrag in Paulas Literaturtreff erscheinen kann. Auf neue Posts dieses Blogs wird in kurzen Artikeln unter der Kategorie Bloglese hingewiesen.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Ein langer Weg für Stella auf Erden – Fazit eines Schreibprojekts

Guten Tag,

diesmal, mit dem Roman Stella auf Erden war es ein langer Weg zur Veröffentlichung. Und da Zeit Geld ist, muss die Erstellung der Hörbuchfassung warten. Ich weiß nicht wie lange.

Der aktuelle Stand ist, dass seit Freitag dem 21. August Stella auf Erden im Epubformat bei Xinxii verfügbar ist. Das Portal stellt anderen Shops die Ebookversion zur Verfügung. Das wurde möglich, da meine Einstellung des Buches bei Kindleselect offenbar nicht funktioniert hat. So etwas passiert im Blindflug häufig, denn Werbeeinblendungen Banner und andere Einstellungen führen dazu, dass der Cursor hin und her springt und Eingaben zu spät erfolgen oder auf Internetportalen ignoriert werden. Die Einstellung bei Amazon war ebenfalls sehr schwierig für mich war das aber die erste Publikation. Und hier geht’s zu Stella auf Erden in der Kindleedition.

Diesmal war es auch besonders schwierig mit der Veröffentlichung des Taschenbuches. Meine beiden ersten gedruckten Bücher hatte ich über Neobooks bei Epubli veröffentlicht. Es hatte keine Schwierigkeiten mit den Covern gegeben. Doch bei dem Cover von Stella auf Erden kamen die Mitarbeiter von Neobooks überhaupt nicht zurecht. Der Roman ist seit dem 14. August als Taschenbuch über Epubli und anderen Shops verfügbar. Dabei hat mir Mira Alexander freundlicherweise geholfen. Sie ist auch bei diesem Buch für die gesamte Gestaltung verantwortlich. Wenn man bedenkt, dass Neobooks Taschenbücher über Epubli veröffentlicht, wird die Sache mit dem Cover immer unverständlicher, denn für die Softcoverversion bei Epubli wurde die Graphik verwendet, die bei Neobooks angeblich nicht verwertbar war .

Allerdings musste ich lernen, dass ich auch über Epubli nicht selbstständig publizieren kann, denn mit meinem Screen Reader funktioniert das Formular nur unzureichend. So konnte ich den Preis nicht einstellen. Und auch für das Hochladen des Covers werde ich zukünftig immer Hilfe brauchen. Insgesamt lässt die Barrierefreiheit für Selfpublisher, die im Blindflug oder mit geringer Sicht veröffentlichen, nach. So lauern Banner, in denen man sich verfangen kann, fast überall.

Vor den Veröffentlichungen als Ebook und als Softcover nahm Stellas Geschichte einen Umweg über das Portal Younetlib. Dort kann man Geschichten als Episoden publizieren. Das ist eine sehr gute Idee, steckt aber noch in den Kinderschuhen und kam für mich aus verschiedenen gründen auch zur falschen Zeit.

Doch nicht nur bezogen auf die Veröffentlichung legte die Geschichte des Schutzengels Stella einen langen Weg zurück. Die ersten sieben Kapitel schrieb ich bereits im Jahr 2012. Zeitweilig standen die Teile dieses Anfangs auch in meinem Hauptblog. Zu keiner Zeit war diese Geschichte vollkommen in Vergessenheit geraten. Beim Stöbern im Archiv fielen mir mehrere Projekte auf, die ich angefangen hatte.

„Das mache ich auf jeden Fall weiter“, war bei all diesen Geschichten der Gedanke.

„So kann das nicht bleiben“, dachte ich bei den meisten Sachen, die ich im März inspizierte. Also fing ich mit dem Projekt an, das bis dahin das Längste war. Und siehe da, mir fiel ein, wie es weiter gehen sollte. Und jetzt ist es vollbracht. Und vielleicht kann ich mir bis Ende nächsten Jahres noch den Wunsch erfüllen, das Hörbuch selbst für Ohrenleser zu lesen. Drückt mir mal die Daumen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Blognachrichten vom 01. August 2020

Guten Tag,

der Plan war eigentlich, ab heute zwei Wochen frei zu machen. Aber es gab so viele Hemmnisse, dass viel zu tun bleibt. Doch etwas kürzer werde ich bezogen auf mein Tagespensum bis zum 18. August treten. So gibt es in den nächsten zweieinhalb Wochen keine Filme.

Es klappt inzwischen übrigens recht gut mit Hapity. Sieben Filme mit Lesungen konnte ich im Juli mit Hilfe des kostenfreien Livestreamportals hier im Blog und bei Facebook einstellen. Der nächste Livestream der Serie Paulas Literatursalon Live handelt von Mari Wall, die eine liebe Freundin von mir ist. Sie dichtet und schreibt Prosa aus ihrem Leben.

Der Entwicklungsroman des Schutzengels Stella ist fertig und hat, wie Ihr in den beiden vorangegangenen Artikeln bereits sehen konntet, ein wunderbares Cover von Mira Alexander bekommen. Und hier geht’s lang zu <a href=“https://www.amazon.de/s?k=Stella+auf+Erden&i=digital-text&__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&ref=nb_sb_noss“ rel=“nofollow“>Stella auf Erden in der Kindleedition</a>.

Eine der Schwierigkeiten, die die Arbeit verzögert haben, war, dass es Probleme mit der Übertragung des Covers für die Druckversion des Buches gab. Mailprogramme können ausgesprochen kleinlich sein und Auflösugnen und Zeit fressen. 😉

Aber Anfang der Woche gibt Neopubli hoffentlich grünes Licht für den Druck und zur Freude für alle, die die Haptik von gedruckten Büchern lieben.

Beim Stöbern auf Festplatten und Sticks sind mir einige Kurzgeschichten in die Hände gefallen. Und ich habe beschlossen, sie spätestens in der zweiten Augusthälfte zu überarbeiten und in einem Band mit dem titel sieben Sachen zu veröffentlichen.

Falls sich jemand darüber wundern sollte, dass Stella auf erden als Ebook exklusiv bei Amazon publiziert wurde, kann ich sagen, dass es dafür einen guten Grund gibt. Die geschichte nimmt am Kindlestoryteller2020 teil. Ebooks, die ins Rennen beim genannten Wettbewerb geschickt werden, müssen bis Ende des Awards exklusiv bei Kindle veröffentlicht sein. Zudem will ich es einmal wissen, wie gut oder auch nicht gut sich das Leseabo für Autor*innen machen kann. Leider habe ich in den vergangenen tagen schon feststellen müssen, dass die Tabellen der Lesestatistik nicht barrierefrei sind. Ich bekomme im Blindflug längst noch nicht alle Details der Statistik mit.

Ich wünsche Euch einen sehr schönen, angenehmen und erfolgreichen August!

Liebe grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Stella auf Erden und im Web

Guten Tag Ihr Lieben,

nein, ich hatte keine Faulitis, obwohl ich in den Blogs einige Zeit lang wenig getan habe. Ich war sogar sehr aktiv. Denn zwei Projekte gingen gut von der Hand. Allerdings hat es natürlich seine Zeit und Kraft gekostet.

So ist der zweite Teil von stille Bylle bis ins Lektorat gekommen. Das zweite Projekt, an dem ich gearbeitet habe, ist seit gestern Vormittag im Portal Younetlib als Episodenroman verfügbar.

Wenn Ihr die Geschichte abonniert, bekommt Ihr täglich eine Folge der insgesamt 58 Episoden. Der Preis beträgt 03,99 € für alle Folgen. Vielleicht ist eine Geschichte in Episoden eine gute Möglichkeit wieder mit dem Lesen anzufangen und bietet in dieser Zeit einen Lichtblick an jedem Tag. Vor allem diejenigen, die Engel besonders gern mögen, ist es eine sehr schöne Lektüre.

Klappentext
Stella wird als Schutzengel in Menschengestalt zum ersten Mal auf die Erde entsandt. Dabei büßt sie wie alle „Frischlinge im Erdeinsatz“ die Fähigkeit sich zu beflügeln und ihre Flugerlaubnis ein. Ihr Auftrag lautet, dass Leben von Magdalena Zindler nach einem schweren Unfall zu beschützen, bei der Heilung zu helfen und ihr Leben neu zu ordnen.

Das ist eine vielseitige Aufgabe. So muss sie sich auch um Magdalenas Freunde auf zwei und vier Beinen und um ihre Liebe zu Leo Bass kümmern. Auch Stellas Tarnberuf als esoterische Beraterin ist eine Herausforderung und zwingt Stella sich mit ihren Selbstzweifeln zu befassen, die vorwiegend auf den Erfahrungen mit ihrem früheren Chef und dem Ausbilder für Schutzengel herrühren.

Wird Stella ihre Selbstzweifel überwinden, damit sie alle ihre Aufgaben erfüllen kann? Und wird sie am Ende vielleicht sogar ihre Flugerlaubnis wieder erlangen?

Und hier geht’s lang zum Episodenroman <a href=“https://www.younetlib.de/stella-auf-erden.html„>bei Younetlib</a>.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – 2020 als Autorin aus E- und U-Literatur Euliteratur machen ;-)

So geht’s literarisch weiter mit der Paula.
Guten Tag,

dass im Bereich der Arbeit veränderungen im Jahr 2020 sein müssen, löste in mir die Frage aus, was ich denn selbst ändern kann.
„Mehr schreiben und dafür sorgen, dass die Schriftstellerei mein Beruf ist“, war die erste Antwort. Aber eine leise, mahnende Stimme wies mich darauf hint: „Mit schnellerer Textproduktion werden Bücher wie stille Bylle auch nicht mehr sein als Texte, die eine Nische recht gut besetzen können. Mit ihnen wirst du deinen Lebensunterhalt nicht bestreiten können. Das gilt auch, wenn du Lesungen machen kanst. Das ist einfach zu ernsthafte Literatur.“

Mir fiel dann in der vergangenen Woche ein, dass da noch Geschichten aus der Zeit der Schreibwerkstatt, die es beim evangelischen Landespfarramt zeitweilig gegeben hatte, sein müssten. Einige von denen, das wusste ich auch noch, hatten das Potential zu Unterhaltungsromanen.

Tatsächlich fand ich in diesem Blog und auf einem meiner USB-Sticks insgesamt acht Kapitel von Stella Engel _ Der erste Schutzauftrag.

Die nächste Frage lautete: „Was ist zu tun, damit ein Unterhaltungsroman und das Projekt mit ernsthafterem Inhalt fortgeschrieben werden können und es möglich wird, dass meine Schreibarbeit zu meinem Lebensunterhalt beiträgt?“

Klar war sofort, dass es ein Arbeitszeitkonzept geben muss, in dem E-, U-Literatur sowie die Arbeit an eigenen und fremden Blogs sowie Social Media den angemessenen Zeitrahmen bekommen. Der Zeit- und arbeitsplan stand schnell.

„Wie wird aber in meinem speziellen Fall Zeit zu Geld?“

Für den Bereich Unterhaltungsromane musste ich recherchieren und fand mehrere Möglichkeiten ohne jede Gewähr. Portale wie Lovery, die Fortsetzungsgeschichten bieten, habe ich angeschrieben. Eine endgültige Entscheidung des Portals steht aber noch aus und soll in den nächsten 14 Tagen erfolgen.

Wenn der Kooperation nicht zugestimmt wird, bekommt Stella Engel ihren eigenen Blog mit Eintragung bei VG Wort. So besteht zumindest die Möglichkeit einer Vergütung. Dazu wird jedoch ein erheblicher Werbeaufwand nötig sein.

Das Projekt hat übrigens inzwischen einen anderen Titel. Stella auf Erden _ Einsatz für Magdalena.

Geschichten und Bonusmaterial für das Projekt über Gesken Paulsen werden schon seit vergangenen Dienstag mit Zählmarken von VG Wort versehen. Auch Geschichten, die nicht in Buchform gewandelt werden, erhalten so die Chance zu meinem Lebensunterhalt einen entsprechenden Beitrag zu leisten.

„Warum gebe ich dem Ruf des schnöden Geldes nach indem ich mich zusätzlich in die „Niederungen“ der Unterhaltungsromane begebe? Passt das überhaupt zu mir?“

„Ja, es passt zu mir.“ Ein Grund dafür, dass U. auch zu mir passt, ist meine Geschichte als Leserin und Autorin. Denn in den ersten eineinhalb Jahrzehnten als Leserin galt es schlaflose Nächte und unausgefüllte Nachmittage so sinnvoll als möglich zu füllen, den Geist überhaupt beschäftigt zu halten. Und beide Schulbibliotheken boten da eine Mischung von Romanen wie „Ein Mund voll Glück“ und Bücher wie „Dichtung und Wahrheit“ an. Und heute lese ich Tiergeschichten im Wechsel mit Kriminalromanen im Wechsel Büchern wie „Pfaueninsel“ je nach Befinden.

Als Leserin und im Kontakt mit Autorenkolleg*innen sowie in Schreibseminaren lebe ich das, was ich Euliteratur nenne, 😉 den bunten Wechsel von Werken Der ernsthaften und unterhaltenden Literatur.

Die Vorsilbe Eu bedeutet im griechischen übrigens wohl. So ist Eutonie die Wohlspannung oder die gute Spannung, was nicht Dasselbe ist wie Entspannung sondern ein Wechsel von Spannungen nach Bedarf.

„Warum sollte ich die Euliteratur, die ich als Leserin schon seit mehr als 45 Jahren lebe, nicht auch als Autorin leben?“ Dafür fällt mir auch bei längerem Nachdenken kein einziger Grund ein. Dass der von mir geprägte Begriff Euliteratur eine möglicherweise nicht statthafte Verbindung aus griechischer und lateinischer Sprache ist, tut der Sache selbst wohl keinen Abbruch.

Für mich heißt es 2020: „Auf zum Schreiben von Euliteratur, auf zum Genrewechsel!“

EuLiteratur macht mir als Leserin seit mehr als vier Jahrzehnten Spaß, fordert mich geistig heraus, bietet mir Abwechslung. Ich wünsche Euch gute Unterhaltung mit ganz unterschiedlicher Euliteratur! 😉 🙂

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Renovierung von Paulas virtuellem Zuhause

Guten Abend,

einige von Euch werden es schon bemerkt haben, dass ich in den letzten beiden Tagen in diesem Blog ziemlich viel herumprobiert habe. Aber jetzt bleibt es erst einmal so.

Schon seit einiger Zeit dachte ich darüber nach, den Blog über Gesken Paulsen mit Paula Grimms Schreibwerkstatt zu verbinden. Internetwerk GmbH stellt mir sehr viel Platz zur Verfügung. Zudem ist das Projekt so vielseitig, dass es gut unter das Dach der Schreibwerkstatt passt. Da haben es Leser*innen und Kolleg*innen nicht weit, um an diesem lebenden Beispiel zu lernen und sich hoffentlich auch gut unterhalten zu lassen.

Geskens Blog wird unter einer Subdomain geführt und ist über das primäre Menü seit heute Vormittag leicht erreichbar. Die artikel ziehen bis spätestens Übermorgen in Geskens Blog in der Subdomain ein. Ich mache das lieber manuell.

Auch das Felicitasblog und das Projekt für den Blinden- und Sehbehindertenverein Kreis Kleve sind über das Menü jetzt auch von der Schreibwerkstatt mit einem Klick zu öffnen.

Den Besucherzähler habe ich ausgetauscht. Der zählte, was er wollte nur nicht die Zugriffe auf die Seite. Die Seite die Bloggerei ist jetzt wirklich die Bloggerei. Denn auf ihr werden jetzt die Posts angezeigt. Bis vorgestern Abend wurden die Beiträge wie üblich auf der Startseite angezeigt. Da ist es jetzt nicht mehr so voll.

Ich hoffe, Ihr kommt mit den Veränderungen gut zurecht.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Gedanken zum Thema über Blindheit schreiben

Guten Tag,

am Anfang war ein Familienstreit, den ich stark abgewandelt zu einer Kurzgeschichte verarbeitet hatte. Es ging um eine Zankerei meiner Nichten mit meinem Neffen, in den sich die Mutter, meine ältere Schwester, eingeschaltet hatte. Meine Geschichte, deren Titel ich schon gar nicht mehr weiß, lag unbesehen zwei Jahre auf der Festplatte meines Notebooks. Als ich sie gelesen habe, um zu entscheiden, was mit der Datei passieren sollte, wusste ich auf einmal, dass daraus mehr werden sollte. So entstand der Roman Orca, den Ihr auf meiner Autorenseite bei Amazon als Ebook, Hör- und Taschenbuch finden könnt.

Dieser Hergang zeigt, dass ich das nehme[-was kommt], was mir in den Sinn kommt oder über den Weg läuft, mich „anmacht“ und nicht mehr [-loslässt. Das können Geschichten über blinde Menschen sein oder auch nicht. Da war und bin ich ganz offen. Und ich habe mich von Anfang an geweigert, die Wahrscheinlichkeitsrechnung zu bemühen, ob und wann es denn so weit ist, dass ich über andere blinde Menschen oder mich selbst schreibe.

Selbstverständlich kenne ich viele Menschen, die vollblind sind wie meine Wenigkeit. Ich kenne Geburts-, Früh- und Späterblindete. Und man schreibt über das, was man kennt. Doch ich kenne nicht nur blinde Menschen. Ich kenne alte, junge, große, kleine und besondere Menschen, die trotz bestimmter Merkmale nirgendwo so richtig hineinpassen. Und die „Unpassenden“ interessieren mich vor allem, ob sie blind sind, andere Handicaps haben oder nicht.

In Gesprächen mit Leser*innen über Orca und den zweiten Roman Felicitas wurde ich oft gefragt, warum ich nicht über Blinde schreibe. Darauf hin habe ich immer gesagt, dass ich nicht ausschließe, über blinde Personen zu schreiben. Es aber nur dann tun würde, wenn mich eine Idee, in der eine blinde Person vorkommt, „anmacht“.

Im Roman Felicitas, den es ebenfalls als Ebook, Hör- und Taschenbuch z. B. auf meiner Autorenseite bei Amazon gibt, kommt die Cousine der Titelheldin vor. Sie heißt Gretchen Haechmanns. Allerdings ist sie durch den Unfall, den sie im Alter von sieben Jahren hatte, nicht nur erblindet. Über die Gemeinheit ihrer Eltern, ihre einzige Tochter wie eine bekannte Hexe zu nennen, muss an dieser Stelle nichts gesagt werden. Aber es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Gretchen und Felicitas Vertraute sind.

Im Jahr 2017 gab es eine Ausschreibung für einen Literaturwettbewerb mit dem Thema Aufstieg durch Bildung. Ursprünglich wollte ich an diesem Wettbewerb teilnehmen, als mir die Geschichte von Sibylle Leuchteblau einfiel. Zu einer Teilnahme ist es dann nicht gekommen. Das liegt auch daran, dass sich die Grundzüge von Sibylles Lebens- und Lerngeschichte mit dem Leben der Mordermittlerin Gesken Paulsen verwickelte. Auch sie hat einen sehr speziellen Lebensweg. Aber doppelt gemoppelt wäre wohl für den Wettbewerb zu viel geworden.

Es gibt Klischees über Blinde. Und ein Klischee ist die Musikalität blinder Menschen. In dem Sibylle Leuchteblau eine außergewöhnlich vielseitige Flötistin ist, bediene ich diese Vorstellung. An diesem Punkt begegnen wir wieder einmal dem Hauptproblem, das es mit geläufigen Vorstellungen immer gibt. Die Vorstellung, dass blinde Menschen aus dem Musizieren Freude, Lebenskraft und Entwicklungsmöglichkeiten schöpfen können, ist ja nicht falsch. Daraus für Blinde ein „Musikalitätsgesetz“ abzuleiten, hat mit der Lebensrealität kaum etwas zu tun.

So ist Sibylle Leuchteblau unendlich viel musikalischer als meine Wenigkeit. Musikbegeistert aber vollkommen ohne musikalische Vorbildung kam ich in die Blindenschule. Anders als viele meiner Altersgenossen hatte ich keine musikalische Frühförderung erhalten. Dabei galt es in gewisser Weise als normal, dass gerade mit blinden Kindern schon vor der Schulzeit gesungen wurde oder sogar Anfänge von Instrumentalunterricht gemacht worden war.

„Und wer schon etwas hat, dem wird gegeben.“ So bekamen meine Mitschüler weiterhin Einzelunterricht oder konnten schon in der Grundschulzeit in die Schulband.

Auch Bylle ist nicht für musikalische Förderung vorgesehen. Also ist ihre Geschichte mit der Musik die Geschichte einer Selbstbildung, eine Geschichte über die Eroberung eines vermeintlich selbstverständlichen Lebensbereich durch einen Menschen, der nichts weiter im Sinn hat, als sich selbst zu entwickeln. Und ich hoffe inständig, dass es mir im ersten Band gelungen ist und in den beiden weiteren Bänden gelingen wird, Bylles musikalischen Lebensweg in allen Details als das zu beschreiben, was er ist, Selbstentwicklung, Lebenselixier und ein Geschenk für sie und alle Menschen um sie herum.

Was ich ebenfalls hoffe, ist, dass Bylles Weg insgesamt lebensnah und vielseitig von mir beschrieben werden kann, ohne dass ich bloß nur ein Erklärbär für das Thema Blindheit bin. Ich kann mir nicht sicher sein, dass der kräftige Schuss Magie und Mythologie, den es in meinen Büchern immer gibt, als Würze gegen den trockenen Realismus reicht.

Meine Bücher findet Ihr z. B. unter dem Link zu meiner Autorenseite auf Amazon.

Und hier kommen die Links zum ersten Band von stille Bylle: Slaap min Kind up witte wulken:
Bei Amazon
Bei Googlebooks
Bei Kobo

Liebe Grüße

Paula Grimm