Paulas Schreibtagebuch – Stella auf Erden und im Web

Guten Tag Ihr Lieben,

nein, ich hatte keine Faulitis, obwohl ich in den Blogs einige Zeit lang wenig getan habe. Ich war sogar sehr aktiv. Denn zwei Projekte gingen gut von der Hand. Allerdings hat es natürlich seine Zeit und Kraft gekostet.

So ist der zweite Teil von stille Bylle bis ins Lektorat gekommen. Das zweite Projekt, an dem ich gearbeitet habe, ist seit gestern Vormittag im Portal Younetlib als Episodenroman verfügbar.

Wenn Ihr die Geschichte abonniert, bekommt Ihr täglich eine Folge der insgesamt 58 Episoden. Der Preis beträgt 03,99 € für alle Folgen. Vielleicht ist eine Geschichte in Episoden eine gute Möglichkeit wieder mit dem Lesen anzufangen und bietet in dieser Zeit einen Lichtblick an jedem Tag. Vor allem diejenigen, die Engel besonders gern mögen, ist es eine sehr schöne Lektüre.

Klappentext
Stella wird als Schutzengel in Menschengestalt zum ersten Mal auf die Erde entsandt. Dabei büßt sie wie alle „Frischlinge im Erdeinsatz“ die Fähigkeit sich zu beflügeln und ihre Flugerlaubnis ein. Ihr Auftrag lautet, dass Leben von Magdalena Zindler nach einem schweren Unfall zu beschützen, bei der Heilung zu helfen und ihr Leben neu zu ordnen.

Das ist eine vielseitige Aufgabe. So muss sie sich auch um Magdalenas Freunde auf zwei und vier Beinen und um ihre Liebe zu Leo Bass kümmern. Auch Stellas Tarnberuf als esoterische Beraterin ist eine Herausforderung und zwingt Stella sich mit ihren Selbstzweifeln zu befassen, die vorwiegend auf den Erfahrungen mit ihrem früheren Chef und dem Ausbilder für Schutzengel herrühren.

Wird Stella ihre Selbstzweifel überwinden, damit sie alle ihre Aufgaben erfüllen kann? Und wird sie am Ende vielleicht sogar ihre Flugerlaubnis wieder erlangen?

Und hier geht’s lang zum Episodenroman <a href=“https://www.younetlib.de/stella-auf-erden.html„>bei Younetlib</a>.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Das geht gerade ab mit der Paula

‚nabend zusammen,

derzeit tut sich so viel, dass ich mit dem Bloggen nicht nachkomme, obwohl das, was sich tut, für Kolleg*innen und Leser*innen sehr interessant ist. Meine Ankündigung <a href=“https://www.paulagrimmsschreibwerkstatt.de/paulas-schreibtagebuch-2020-als-autorin-aus-e-und-u-literatur-euliteratur-machen/“>2020 aus E- und Uliteratur Euliteratur machen</a> habe ich wahr gemacht. Dazu musste ich zunächst jedoch feste Bürozeiten einführen. Es gilt jetzt: „Vormittags immer am Schreibtisch ohne WhatsApp oder Telefon. Damit ich den Seitenwechsel von E- zu Uliteratur machen kann. Einerseits überarbeite ich gerade den zweiten Teil von stille Bylle. Andererseits schreibe ich Stella auf Erden, was als Episodenroman bei Younetlib veröffentlicht werden soll.

Es ist ein strammes Programm. Aber die Zeitenregelung macht sich noch besser bemerkbar als gedacht. Von Stella auf Erden stehen 12 Kapitel, wo vor einer Woche gerade fünf standen. Am Freitag dem 13. März möchte ich den Gesamttext an Younetlib übermitteln.

Vor ungefähr zwei Wochen habe ich Skoutz 4 success ein Mailinterview gegeben. Es ist jetzt unter dem Titel <a href=“https://skoutz.de/?p=17380&shareadraft=baba17380_5e488f76e15c9&fbclid=IwAR36IkGqoMIdKxF0u2W9iO3DXJwVW1YEpM4siQFgqlh1BNjR8en4LyAcCGs„>zu Besuch bei Paula Grimm</a> erschienen. Herzlichen Dank anGundel Limberg und die Mitarbeiter*innen der PR-Agentur Skoutz für die <a href=“https://skoutz.de/felicitas-die-ersten-sieben-leben-eines-pumas-roman-von-paula-grimm„>Buchvorstellung</a>.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – 2020 als Autorin aus E- und U-Literatur Euliteratur machen ;-)

So geht’s literarisch weiter mit der Paula.
Guten Tag,

dass im Bereich der Arbeit veränderungen im Jahr 2020 sein müssen, löste in mir die Frage aus, was ich denn selbst ändern kann.
„Mehr schreiben und dafür sorgen, dass die Schriftstellerei mein Beruf ist“, war die erste Antwort. Aber eine leise, mahnende Stimme wies mich darauf hint: „Mit schnellerer Textproduktion werden Bücher wie stille Bylle auch nicht mehr sein als Texte, die eine Nische recht gut besetzen können. Mit ihnen wirst du deinen Lebensunterhalt nicht bestreiten können. Das gilt auch, wenn du Lesungen machen kanst. Das ist einfach zu ernsthafte Literatur.“

Mir fiel dann in der vergangenen Woche ein, dass da noch Geschichten aus der Zeit der Schreibwerkstatt, die es beim evangelischen Landespfarramt zeitweilig gegeben hatte, sein müssten. Einige von denen, das wusste ich auch noch, hatten das Potential zu Unterhaltungsromanen.

Tatsächlich fand ich in diesem Blog und auf einem meiner USB-Sticks insgesamt acht Kapitel von Stella Engel _ Der erste Schutzauftrag.

Die nächste Frage lautete: „Was ist zu tun, damit ein Unterhaltungsroman und das Projekt mit ernsthafterem Inhalt fortgeschrieben werden können und es möglich wird, dass meine Schreibarbeit zu meinem Lebensunterhalt beiträgt?“

Klar war sofort, dass es ein Arbeitszeitkonzept geben muss, in dem E-, U-Literatur sowie die Arbeit an eigenen und fremden Blogs sowie Social Media den angemessenen Zeitrahmen bekommen. Der Zeit- und arbeitsplan stand schnell.

„Wie wird aber in meinem speziellen Fall Zeit zu Geld?“

Für den Bereich Unterhaltungsromane musste ich recherchieren und fand mehrere Möglichkeiten ohne jede Gewähr. Portale wie Lovery, die Fortsetzungsgeschichten bieten, habe ich angeschrieben. Eine endgültige Entscheidung des Portals steht aber noch aus und soll in den nächsten 14 Tagen erfolgen.

Wenn der Kooperation nicht zugestimmt wird, bekommt Stella Engel ihren eigenen Blog mit Eintragung bei VG Wort. So besteht zumindest die Möglichkeit einer Vergütung. Dazu wird jedoch ein erheblicher Werbeaufwand nötig sein.

Das Projekt hat übrigens inzwischen einen anderen Titel. Stella auf Erden _ Einsatz für Magdalena.

Geschichten und Bonusmaterial für das Projekt über Gesken Paulsen werden schon seit vergangenen Dienstag mit Zählmarken von VG Wort versehen. Auch Geschichten, die nicht in Buchform gewandelt werden, erhalten so die Chance zu meinem Lebensunterhalt einen entsprechenden Beitrag zu leisten.

„Warum gebe ich dem Ruf des schnöden Geldes nach indem ich mich zusätzlich in die „Niederungen“ der Unterhaltungsromane begebe? Passt das überhaupt zu mir?“

„Ja, es passt zu mir.“ Ein Grund dafür, dass U. auch zu mir passt, ist meine Geschichte als Leserin und Autorin. Denn in den ersten eineinhalb Jahrzehnten als Leserin galt es schlaflose Nächte und unausgefüllte Nachmittage so sinnvoll als möglich zu füllen, den Geist überhaupt beschäftigt zu halten. Und beide Schulbibliotheken boten da eine Mischung von Romanen wie „Ein Mund voll Glück“ und Bücher wie „Dichtung und Wahrheit“ an. Und heute lese ich Tiergeschichten im Wechsel mit Kriminalromanen im Wechsel Büchern wie „Pfaueninsel“ je nach Befinden.

Als Leserin und im Kontakt mit Autorenkolleg*innen sowie in Schreibseminaren lebe ich das, was ich Euliteratur nenne, 😉 den bunten Wechsel von Werken Der ernsthaften und unterhaltenden Literatur.

Die Vorsilbe Eu bedeutet im griechischen übrigens wohl. So ist Eutonie die Wohlspannung oder die gute Spannung, was nicht Dasselbe ist wie Entspannung sondern ein Wechsel von Spannungen nach Bedarf.

„Warum sollte ich die Euliteratur, die ich als Leserin schon seit mehr als 45 Jahren lebe, nicht auch als Autorin leben?“ Dafür fällt mir auch bei längerem Nachdenken kein einziger Grund ein. Dass der von mir geprägte Begriff Euliteratur eine möglicherweise nicht statthafte Verbindung aus griechischer und lateinischer Sprache ist, tut der Sache selbst wohl keinen Abbruch.

Für mich heißt es 2020: „Auf zum Schreiben von Euliteratur, auf zum Genrewechsel!“

EuLiteratur macht mir als Leserin seit mehr als vier Jahrzehnten Spaß, fordert mich geistig heraus, bietet mir Abwechslung. Ich wünsche Euch gute Unterhaltung mit ganz unterschiedlicher Euliteratur! 😉 🙂

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Renovierung von Paulas virtuellem Zuhause

Guten Abend,

einige von Euch werden es schon bemerkt haben, dass ich in den letzten beiden Tagen in diesem Blog ziemlich viel herumprobiert habe. Aber jetzt bleibt es erst einmal so.

Schon seit einiger Zeit dachte ich darüber nach, den Blog über Gesken Paulsen mit Paula Grimms Schreibwerkstatt zu verbinden. Internetwerk GmbH stellt mir sehr viel Platz zur Verfügung. Zudem ist das Projekt so vielseitig, dass es gut unter das Dach der Schreibwerkstatt passt. Da haben es Leser*innen und Kolleg*innen nicht weit, um an diesem lebenden Beispiel zu lernen und sich hoffentlich auch gut unterhalten zu lassen.

Geskens Blog wird unter einer Subdomain geführt und ist über das primäre Menü seit heute Vormittag leicht erreichbar. Die artikel ziehen bis spätestens Übermorgen in Geskens Blog in der Subdomain ein. Ich mache das lieber manuell.

Auch das Felicitasblog und das Projekt für den Blinden- und Sehbehindertenverein Kreis Kleve sind über das Menü jetzt auch von der Schreibwerkstatt mit einem Klick zu öffnen.

Den Besucherzähler habe ich ausgetauscht. Der zählte, was er wollte nur nicht die Zugriffe auf die Seite. Die Seite die Bloggerei ist jetzt wirklich die Bloggerei. Denn auf ihr werden jetzt die Posts angezeigt. Bis vorgestern Abend wurden die Beiträge wie üblich auf der Startseite angezeigt. Da ist es jetzt nicht mehr so voll.

Ich hoffe, Ihr kommt mit den Veränderungen gut zurecht.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Gedanken zum Thema über Blindheit schreiben

Guten Tag,

am Anfang war ein Familienstreit, den ich stark abgewandelt zu einer Kurzgeschichte verarbeitet hatte. Es ging um eine Zankerei meiner Nichten mit meinem Neffen, in den sich die Mutter, meine ältere Schwester, eingeschaltet hatte. Meine Geschichte, deren Titel ich schon gar nicht mehr weiß, lag unbesehen zwei Jahre auf der Festplatte meines Notebooks. Als ich sie gelesen habe, um zu entscheiden, was mit der Datei passieren sollte, wusste ich auf einmal, dass daraus mehr werden sollte. So entstand der Roman Orca, den Ihr auf meiner Autorenseite bei Amazon als Ebook, Hör- und Taschenbuch finden könnt.

Dieser Hergang zeigt, dass ich das nehme[-was kommt], was mir in den Sinn kommt oder über den Weg läuft, mich „anmacht“ und nicht mehr [-loslässt. Das können Geschichten über blinde Menschen sein oder auch nicht. Da war und bin ich ganz offen. Und ich habe mich von Anfang an geweigert, die Wahrscheinlichkeitsrechnung zu bemühen, ob und wann es denn so weit ist, dass ich über andere blinde Menschen oder mich selbst schreibe.

Selbstverständlich kenne ich viele Menschen, die vollblind sind wie meine Wenigkeit. Ich kenne Geburts-, Früh- und Späterblindete. Und man schreibt über das, was man kennt. Doch ich kenne nicht nur blinde Menschen. Ich kenne alte, junge, große, kleine und besondere Menschen, die trotz bestimmter Merkmale nirgendwo so richtig hineinpassen. Und die „Unpassenden“ interessieren mich vor allem, ob sie blind sind, andere Handicaps haben oder nicht.

In Gesprächen mit Leser*innen über Orca und den zweiten Roman Felicitas wurde ich oft gefragt, warum ich nicht über Blinde schreibe. Darauf hin habe ich immer gesagt, dass ich nicht ausschließe, über blinde Personen zu schreiben. Es aber nur dann tun würde, wenn mich eine Idee, in der eine blinde Person vorkommt, „anmacht“.

Im Roman Felicitas, den es ebenfalls als Ebook, Hör- und Taschenbuch z. B. auf meiner Autorenseite bei Amazon gibt, kommt die Cousine der Titelheldin vor. Sie heißt Gretchen Haechmanns. Allerdings ist sie durch den Unfall, den sie im Alter von sieben Jahren hatte, nicht nur erblindet. Über die Gemeinheit ihrer Eltern, ihre einzige Tochter wie eine bekannte Hexe zu nennen, muss an dieser Stelle nichts gesagt werden. Aber es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Gretchen und Felicitas Vertraute sind.

Im Jahr 2017 gab es eine Ausschreibung für einen Literaturwettbewerb mit dem Thema Aufstieg durch Bildung. Ursprünglich wollte ich an diesem Wettbewerb teilnehmen, als mir die Geschichte von Sibylle Leuchteblau einfiel. Zu einer Teilnahme ist es dann nicht gekommen. Das liegt auch daran, dass sich die Grundzüge von Sibylles Lebens- und Lerngeschichte mit dem Leben der Mordermittlerin Gesken Paulsen verwickelte. Auch sie hat einen sehr speziellen Lebensweg. Aber doppelt gemoppelt wäre wohl für den Wettbewerb zu viel geworden.

Es gibt Klischees über Blinde. Und ein Klischee ist die Musikalität blinder Menschen. In dem Sibylle Leuchteblau eine außergewöhnlich vielseitige Flötistin ist, bediene ich diese Vorstellung. An diesem Punkt begegnen wir wieder einmal dem Hauptproblem, das es mit geläufigen Vorstellungen immer gibt. Die Vorstellung, dass blinde Menschen aus dem Musizieren Freude, Lebenskraft und Entwicklungsmöglichkeiten schöpfen können, ist ja nicht falsch. Daraus für Blinde ein „Musikalitätsgesetz“ abzuleiten, hat mit der Lebensrealität kaum etwas zu tun.

So ist Sibylle Leuchteblau unendlich viel musikalischer als meine Wenigkeit. Musikbegeistert aber vollkommen ohne musikalische Vorbildung kam ich in die Blindenschule. Anders als viele meiner Altersgenossen hatte ich keine musikalische Frühförderung erhalten. Dabei galt es in gewisser Weise als normal, dass gerade mit blinden Kindern schon vor der Schulzeit gesungen wurde oder sogar Anfänge von Instrumentalunterricht gemacht worden war.

„Und wer schon etwas hat, dem wird gegeben.“ So bekamen meine Mitschüler weiterhin Einzelunterricht oder konnten schon in der Grundschulzeit in die Schulband.

Auch Bylle ist nicht für musikalische Förderung vorgesehen. Also ist ihre Geschichte mit der Musik die Geschichte einer Selbstbildung, eine Geschichte über die Eroberung eines vermeintlich selbstverständlichen Lebensbereich durch einen Menschen, der nichts weiter im Sinn hat, als sich selbst zu entwickeln. Und ich hoffe inständig, dass es mir im ersten Band gelungen ist und in den beiden weiteren Bänden gelingen wird, Bylles musikalischen Lebensweg in allen Details als das zu beschreiben, was er ist, Selbstentwicklung, Lebenselixier und ein Geschenk für sie und alle Menschen um sie herum.

Was ich ebenfalls hoffe, ist, dass Bylles Weg insgesamt lebensnah und vielseitig von mir beschrieben werden kann, ohne dass ich bloß nur ein Erklärbär für das Thema Blindheit bin. Ich kann mir nicht sicher sein, dass der kräftige Schuss Magie und Mythologie, den es in meinen Büchern immer gibt, als Würze gegen den trockenen Realismus reicht.

Meine Bücher findet Ihr z. B. unter dem Link zu meiner Autorenseite auf Amazon.

Und hier kommen die Links zum ersten Band von stille Bylle: Slaap min Kind up witte wulken:
Bei Amazon
Bei Googlebooks
Bei Kobo

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Bunter Leteraturmarathon 2020

Guten Tag,

gerade weiß ich nicht, ob ich mich ärgere oder ob ich traurig bin, dass ich mit meinen Texten aus Felicitas und über die Farbe blau nicht am Literaturmarathon von WDR5 teilnehmen kann. Aber vielleicht ist unter den Leserinnen und Lesern meines Blogs die Eine oder der Andere, der oder die noch einen unveröffentlichen Text über eine oder mehrere Farben in der Schublade oder auf der Festplatte hat.

DEr Literaturmarathon von WDR5 findet traditionell im März im Funkhaus des WDR statt. Im Jahr 2020 beginnt er am 13. März um 22.00 Uhr und endet am 14. März um 22.00 Uhr. Das Thema lautet: 100 Bücher 100 Farben.

Zum zweiten Mal können Hörerinnen und Hörer auch eigene unveröffentlichte Texte zum oben genannten Thema einrichen. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2019.

Und hier geht’s lang zur Beschreibung: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/veranstaltungen/literaturmarathon/literaturmarathon-ihr-text-100.html.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Paulas Schreibtagebuch – Die Paula lässt das Bloggen nicht!

Guten Tag,

es gilt: „Die Paula lässt das Bloggen nicht!“ Und da mir, der Paula, bloggen mit seinen Möglichkeiten und seiner Struktur eine Arbeitshilfe ist, gibt es zum aktuellen Schreibprojekt mit der Protagonistin Gesken Paulsen einen eigenen Blog. Und hier geht’s lang zum aktuellsten Post:

https://geskenblog.home.blog/2019/07/31/stille-bylle-slaap-min-kind-up-witte-wulken-auszug/.

Ich wünsche Euch gute Unterhaltung mit den grundlagen, Fällen, FAkten, Privatsachen und Privatkram!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Aus Paulas Schreibtagebuch – Ales auf Anfang

Guten Tag,

am lebenden Beispiel lernen ist eine der einfachsten Arten zu lernen. Immerhin muss man sich noch anschauen, was andere tun, um herauszufinden, welche Fehlerquellen es gibt, und was gut machbar ist. Vorsicht ist aber geboten. Denn, was für den Einen überhaupt nicht gut ist, kann für den Anderen genau das Richtige sein. So musste ich feststellen, dass für mich das Führen eines eigenen Webshops nicht machbar ist. Also habe ich ihn heute Vormittag endgültig geschlossen. Und auch bezogen auf andere Arbeitsaspekte hieß es in der jüngsten Zeit, zurück zu den Wurzeln.

So hatte ich zum Beispiel für mein Buch stille Bylle ein Vorwort verfasst, dass ich jetzt wieder gestrichen habe. Dazu gibt es dann über diesem Beitrag einen eigenen Artikel.

Bloggen fühlte sich von Anfang an wie etwas an, das zu mir passt. Begonnen habe ich im Jahr 2008. Allerdings dauerte es seine Zeit, bis ich mich endgültig für das CMS von WordPress entschieden hatte. Ab November 2012 bin ich bei WordPress.com. Webseiten, die über WordPress.org geführt werden, nutze ich erst seit 2017.

Ich komme nicht nur gut mit den Möglichkeiten und Erfordernissen von WordPress zurcht. Inzwischen gibt es auch stabile Besucherzahlen. Schade ist nur, dass wenig kommentiert wird. Auch die Verbindungen zu Facebook und Twitter helfen. Das sind Gründe genug, um unverdrossen weiter zu bloggen.

Für Selfpublisher gilt bei vielen der Verkauf von Büchern über einen eigenen Shop als schlechteste Möglichkeit der Buchvermarktung. Technische und rechtliche Aspekte bedürfen beständiger Pflege, kosten daher viel Zeit und mühe, die dann für das schreiben und die Arbeit am Blog fehlen. Doch selbst im Blindflug habe ich schließlich passende Shopsysteme, mit denen ich arbeiten konnte, gefunden, Woocommerce und Ecwid. Hilfe für die Pflege der rechtlichen Aspekte fand ich bei der It-rechtkanzlei, über die man AGB, Impressum und Datenschutzerklärung günstig warten lassen kann.

Sowohl mit Ecwid und erst recht mit Woocommerce kann man den eigenen Onlineshop mit seinem Blog verbinden. Mir war schon wichtig, alles beisammen zu haben.

Doch braucht der Shop, auch wenn er in eine bestehende Webseite oder einen Blog eingebunden ist, eigene Kooperationen mit Facebook, Twitter & CO. Und dabei ist nicht nur das Problem, dass die Verbindungen mit den sozialen Netzwerken besonderer und ständiger Pflege bedürfen. Sie sind oft bei den Shopsystemen nur mit Aufpreis zu haben. Das gilt auch für Marktplätze wie Ebay etc.

Wer seine Bücher selbst verkauft, muss auch einen Gewerbeschein haben. Daraus ergibt sich, dass Autoren als Gewerbetreibende nicht der Künstlersozialkasse beitreten können und einen höheren Aufwand bezogen auf die Angaben für die Finanzverwaltung haben.

In meinen speziellen Fall ergab sich, dass ich Hilfe bei der Pflege meines Shops, z. B. bezogen auf die graphische Gestaltung gebraucht hätte, dass ich aber niemanden guten Gewissens ausreichend hätte beschäftigen können.

FAZIT

Ich habe viel über die Einrichtung und Verwaltung von Onlineshops gelernt, z. B., dass nach wie vor sehr oft die Bezahlung der Dienstleistungen der Portale nur via Kreditkarte möglich ist, und welche Kosten auf jeden Fall entstehen, bevor man auch nur einen müden Euro verdient hat. Aber mehr als ein Bisschen lehrreich war der Versuch mit eigenem Onlineshop für mich nicht. Denn ich könnte nur ein kleines Sortiment, meine Bücher, anbieten und müsste ungeheuer viel Zeit investieren. Also bleibt’s beim Bloggen! 😉

Liebe Grüße

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Paula Grimms Schreibtagebuch – Wochenende und Lesung im Intercityhotel Enschede :)

Guten Tag,

beinahe wäre meine Freude über das kommende Wochenende vollkommen im „Shopstress“ untergegangen. Aber ich lebe gerade in heller Vorfreude auf das Wochenende, das ich mit sieben lieben Leuten in Enschede (Niederlande) verbringen darf. Und morgen Abend ab 20.00 Uhr stellen Maria Hengelman, Katharina Mohini und meine Wenigkeit ihre Werke im Intercityhotel in Enschede vor. Lesungen gehören einfach zum Handwerk dazu. Und diesmal wird es das erste Kapitel aus Felicitas – Die ersten sieben Leben eines Pumas sein. Maria stellt etwas aus Svenjas Tagebuch vor und Katharina Mohini präsentiert ihren aktuellen Roman Wandlungen.

Aber heute kommt erst einmal die Fahrt und ein gemütlicher Abend bei Maria, die schon seit über 30 Jahren in den Niederlanden lebt. Übrigens, ist die nette Truppe eine Whattsappgruppe namens Bücherwurm & Rotstift.

Wer in Enschede oder Umgebung wohnt, vielseitige Frauengeschichten mit Leichtigkeit, Schicksal, Überraschungen und Magie mag, kann ohne Anmeldung im Intercityhotel Enschede vorbeischauen. Eintritt wird nicht erhoben. Und nächste Woche berichte ich dann, wie es gewesen ist.

Liebe Grüße

Paula Grimm

[tagss Lesung, Intercityhotell Enschede]