Die Bloggerei

Über den Einstieg und das Publizieren bei Tolino Meida

Guten Tag,

 

 

in der Selfpublisherbibel hat Matthias Matting heute einen interessanten Beitrag für Einsteiger in das Selfpublishing veröffentlicht, in dem es um Publikationen über Tolino Media geht. Und hier geht’s lang zu dem informativen Post: http://www.selfpublisherbibel.de/einsteiger-tipp-wie-sie-ueber-tolino-media-mit-dem-selfpublishing-starten/ <http://www.selfpublisherbibel.de/einsteiger-tipp-wie-sie-ueber-tolino-media-mit-dem-selfpublishing-starten/>.

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

Veranstaltungstipp für Bonn und Umgebung – Alle Wetter in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Allerlei Wetter für auf die Ohren, und ich bin auch dabei und zwar mitten drin! Es ist meine Feuertaufe, denn zum ersten Mal lese ich öffentlich aus meinem Roman Felicitas!

Guten Tag Ihr Lieben,

endlich ist es so weit! Am Samstag dem 27. Januar 2018 um 15.00 Uhr findet im Rahmen der Ausstellung Wetterbericht das Programm alle Wetter statt. Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH befindet sich an der Friedrich-Ebert-Allee 4 in Bonn und ist unter anderem mit der U-Bahn erreichbar. Die Haltestelle heißt Museumsmeile.

Das Programm alle Wetter wurde von sechs Mitgliedern des Vereins Blinde und Kunst entwickelt und vorgetragen. Ab 15.00 Uhr findet alle Wetter in einem Kellerraum der Kunst- und Ausstellungshalle statt. Die Veranstaltung wird in der Werbung auch als Dunkellesung bezeichnet, obwohl nicht nur gelesen wird. Doch der Vortrag findet in völliger Dunkelheit statt.

DAS PROGRAMM

1. Wetterimprovisation vom Morgen bis zum Abend mit Trommeln & CO.
2. Der Sonnengesang des heiligen Franziskus gelesen von Melanie Noske und von passenden Klängen begleitet.
3. Lesung von Arne Harder aus dem ersten Buch der Könige Kapitel 17 und 18.
4. Lesung aus dem Buch Felicitas von Paula Grimm aus dem Kapitel Abschied von Terry.
5. Eine halbstündige Pause.
6. Das Gedicht Leben Lernen von Ute Latendorf mit Klanguntermalung.
7. Christina Harder-Henf erzählt das Volksmärchen das weiße Pferd.
8. Wetterimprovisation von der Nacht bis zum Morgen mit hörbarem Nachtfrost.

Im Grunde freue ich mich darauf, zum ersten Mal mit Felicitas öffentlich unterwegs sein zu dürfen, obwohl ich natürlich auch Muffensausen vom aller Feinsten habe. An dieser Stelle bedanke ich mich auch bei den Mitarbeitern der Kunst- und Ausstellungshalle für die Erlaubnis Taschenbücher und Audiobooks verkaufen zu dürfen. Ich freue mich auf interessante Begegnungen mit den Besuchern unseres Programms. Und bitte fleißig teilen! Herzlichen Dank dafür!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm)

Bücher von Paula Grimm bei Amazon:

https://www.amazon.de/Paula-Grimm/e/B00KOR0UUY

Was muss ein Selfpublisher wirklich können? – Man habe ein dickes Fell!

Guten Tag,

wer mich schon etwas kennt, weiß, dass ich durchaus eine gewisse Skepsis gegen die „Beratungsflut“, die sich von Tag zu Tag und sogar von Stunde zu Stunde über Selfpublisher ergießt, hege. Ein Problem ist, dass Selfpublisher, die nun einmal alle Aufgaben, die bei einer Buchveröffentlichung anfallen, selbst machen, delegieren und organisieren müssen, Rat brauchen, um sich bezogen auf ihre vielfältige Arbeit weiterzuentwickeln und zu lernen. Allerdings ruft genau das Schwärme von Leuten auf den Plan, die besonders gern für andere schlau sind. Nicht, dass viele von ihnen keine Ahnung haben. Aber, was zu viel ist, ist zu viel. Und damit Selfpublisher überhaupt arbeiten können, praktisch umsetzen können, was ihnen geraten wurde, ist man sich selbst schuldig, die Anzahl der Ratgeber, die man in gedruckter Form oder im Web nutzt, sinnvoll zu begrenzen.

Ein zweites Problem ist, dass es offenbar ständig wechselnde Trendthemen gibt. Selbstverständlich liegen dabei auch Aspekte im Trend, die immer wichtig sind, Covergestaltung zum Beispiel. Coveritis, Socialmediaphrenie und Marketingose kommen immer wieder auf. Sie bleiben zwar meist nur wenige Wochen oder sogar nur wenige Tage. Aber vor allem, weil bei Trendthemen in einer „Akuten Phase“ nur ganz bestimmte Aspekte und Sichtweisen bearbeitet werden, führen sie zu sehr unangenehmen Beschwerden. So kommt es vor, dass in einer Phase der Socialmediaphrenie immer empfohlen wird, so oft als möglich alle sozialen Medien mit Informationen zu bedienen und in der nächsten als dringender Rat gegeben wird, sich bezogen auf die Präsenz in den sozialen Medien sehr fokussiert vorzugehen, denn weniger ist mehr und Informationen an alle sozialen Medien und passend zu ihrem Stil zu bedienen, ist nicht möglich und auch nicht ratsam, dann weiß man im Zweifelsfall bald nicht mehr, was man tun soll, was gerade jetzt wirklich wichtig ist, und wie man den Mittelweg findet.

Die Befassung mit Ratgebern zeitlich und auf diejenigen Ratgeber zu begrenzen, die man besonders gut versteht, mag und weiß, dass sie kompetent sind, ist wichtig. Aber, was ist bei all den Forderungen, die ein selfpublisher erfüllen muss, die wichtigste Eigenschaft. Und an diese Stelle kann ich einen Artikel von Marcus Johanus empfehlen, den der Thrillerautor gestern veröffentlicht hat:
https://marcusjohanus.wordpress.com/2018/01/14/die-wichtigste-eigenschaft-eines-selfpublishers/ . Er spricht mir aus der Seele, dass Beharrlichkeit die wichtigste Eigenschaft eines Selfpublisher ist. Nur mit Geduld und Beharrlichkeit, schreibt man ein Buch, findet man die passenden Menschen, die gut zuarbeiten, lernt man, überwindet man Zweifel und Enttäuschungen et c.

und wie bekommt man so ein dickes Fell? Wer viele der Tätigkeiten, die zum Selfpublishing gehören, mag und sich bewusst daran und an kleinen Fortschritten freuen kann, dem wächst die Wolle für die kalten Zeiten. Zusätzlich zum Schreiben noch andere Dinge zu tun, die Freude machen, von denen man spürt, dass man sie kann und der Umgang mit lieben Menschen, lassen die Wolle ebenfalls wachsen.

Liebe Grüße

Paula Grimm
P. S.: Und was auch hilft, ist sich die Einsicht bewusst zu machen, dass die Neunmalklugen auch nur Menschen sind, die mit Wasser kochen! 😉

Bloglese – Kurznachrichten aus dem Bereich Selfpublishing bei Spubbles 2.0 – Quickies die 69.

Guten Tag,

nach einer kurzen Pause zum Jahreswechsel wurden heute zum 69. Mal aktuelle Nachrichten aus dem Bereich Selfpublishing im Blog Spubbles 2.0 veröffentlicht. In der aktuellen Auslese geht es bei zwei Verlinkungen um einen Blick in die Zukunft des noch jungen Jahres 2018. Darüber hinaus gibt es einen Hinweis auf einen Artikel, der mit Mythen über Amazon aufräumt. Und Krimi- und Thrillerautoren aufgepasst! Ihr könnt Euch noch bis zum 15. Januar 2018 für den Indie-Autoren-Preis bewerben. Und hier geht es zur Nachrichtenauslese auf Spubbles:
https://spubbles.wordpress.com/2018/01/08/quickies-69/ .

Liebe Grüße

Paula Grimm

Was bringt 2018 im Bereich Selfpublishing?

Guten Tag,

ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für das Jahr 2018, Gesundheit und Freude, viel Erfolg mit Euren Projekten und viel Vergnügen mit interessanten Texten! Was Ihr Euch auch vorgenommen habt, möge geschafft werden. Und vielleicht passen Eure Vorhaben zu dem, was sich im Jahr 2018 im Bereich Selfpublishing tun wird, ob es das ist, was sich Matthias Matting für dieses Jahr vorstellt oder ob es ganz anders kommt. Hier kommt der Link zur Jahresvorschau aus der Selfpublisherbibel:
http://www.selfpublisherbibel.de/auf-ins-neue-jahr-was-2018-fuer-das-selfpublishing-bringen-wird/.

Liebe Grüße

Paula grimm

Kurzprosa Zum Jahreswechsel – Schmackhafte Vorsätze

Guten Tag,

Vielleicht ist es noch etwas zu früh für dieseGeschichte, die ich im Jahr 2008 als Silvesteraufgabe für unsere Schreibgruppe bei der evangelischen Blinden- und Sehbehindertenseelsorge im Rheinland verfasst habe. Da ich morgen schon wegfahre wünsche ich Euch mit dieser Geschichte einen angenehmen Jahreswechsel und alles erdenklich Gute für das Jahr 2018!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Schmackhafte Vorsätze

Lieber Benno, lieber Franz, lieber Fred und liebe Elfi,

meiner Einladung zu dieser Silvesterparty seid Ihr sicher alle gern gefolgt. Das freut mich aufrichtig! Illusionen über die Gründe Eures Kommens mache ich mir nicht. Seid herzlich in meinem Haus willkommen und stört Euch nicht daran, dass ich, wie Ihr sicherlich bereits gemerkt haben werdet, nicht leibhaftig anwesend sein kann und Ihr daher fast nur mit der Aufnahme, die Ihr gerade hört, Vorlieb nehmen müsst.

Eine Videoaufnahme habe ich Euch erspart, da ich ja alles andere als telegen bin, nicht wahr Elfi? Ihr hattet bestimmt mit einer Einladung zum Weihnachtsfest gerechnet, bei dem es dann ein besonders üppiges Menü und zahlreiche Geschenke hätte geben sollen. Es tut mir leid, aber diesmal war es für mich unumgänglich mich auf eines der Feste zu beschränken. Und zumindest zum Jahreswechsel ist es so wie Ihr es gewöhnt seid und wie Ihr es erwartet, es gibt reichlich umsonst.

Was die Feste betrifft, wird sich alles ändern. In gewisser Weise ist es schon das Ende, obwohl es nicht die letzte, sondern erst die vorletzte Einladung von mir ist. Was das letzte Fest, betrifft, so komme ich am Ende dieser Aufnahme noch darauf zu sprechen.

Dass es bezogen auf Einladungen und Feste in dieser Familie nicht so bleibt wie es war, ist einerseits eine schlechte Nachricht, denn ich werde nie wieder diejenige und die einzige sein, die den Beweis dafür antritt, dass Liebe durch den Magen geht, indem sie auffährt, was kulinarisch möglich ist. Andererseits ist es eine gute Nachricht für Euch, denn ab sofort müsst Ihr Euch nie wieder den Kopf darüber zerbrechen, warum Ihr mich nicht einladet, warum für Euch gelten kann, aus der Ferne liebt es sich leichter. Ich kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass ich meinen Teil dieses zwiespältigen Familienkonzepts erfüllt habe, denn ich weiß bestimmt, Ihr habt mich trotz meiner Unabhängigkeit und trotz meiner Lebensweise, die Euch überhaupt nicht in den Kram passen, die Ihr mir nicht zugesteht, einfach zum Fressen gern. Betrachtet also diese vorletzte Einladung und vor allem den folgenden Gang des Menüs als meinen aufrichtigen Dank für diese, Eure Liebe!

Da ich schon länger weiß, dass meine Tage gezählt sind, blieb mir genug Zeit meine Vorbereitungen zu treffen. Ich bin die Sache wieder einmal auf meine Art angegangen, habe so gelebt wie zuvor und habe dabei gleichzeitig einen außergewöhnlichen Plan speziell für Euch ausgeheckt. Und ich bin mir sicher, dass ihr mir gerade diesen besonderen Plan und seine Umsetzung, die wirklich nicht einfach war, nicht zugetraut habt. Unter uns gesagt, ist die Sache wie sie abgelaufen ist, nicht ganz legal. Aber ich werde Euch nicht mit den Einzelheiten über die Umgehung gewisser gesetzlicher Vorgaben langweilen.

Sollte Euch mein Vorgehen so befremden, dass Ihr Euch nur Rache als Motiv vorstellen könnt, muss ich Euch enttäuschen oder beruhigen, je nach dem, wie Ihr das empfindet. Nein, ich hege keine Rachegelüste, zum Beispiel wegen des Betrugs, den Ihr an mir bezogen auf Vaters Erbe begangen habt. Wozu auch? – Aus mir ist ja auch ohne Eure Firma was geworden und gut verdient habe ich auch, kaum zu glauben, nicht wahr, Benno?

Wir haben von unserer Mutter gelernt, man ist, was man isst. Also muss umgekehrt wohl gelten, man ist nicht, was man nicht isst. Und jeder braucht etwas anderes. Wenn nun das, was man braucht und noch nicht ist, „artgerecht“, also im Mitmenschen verfügbar ist, ist es naheliegend und folgerichtig sich das, was man braucht und noch nicht ist, vom Anderen zu nehmen oder sich von ihm freiwillig geben zu lassen. Ich gebe freiwillig, ungefragt und gern. Und ich bin daran gewöhnt mich nützlich zu machen. So nutze ich jetzt die Möglichkeit jedem von Euch das von mir zu geben, was er braucht, noch nicht hat und deshalb auch noch nicht ist. Und da wir unter uns sind, bleibt es in der Familie.

Dass meine Speisenauswahl für den folgenden, individuell auf jeden von Euch abgestimmten, Gang, Eurem Geschmack und Euren Vorstellungen vollkommen entspricht, wage ich zu bezweifeln. Schon, weil Ihr wie immer betonen werdet, dass Ihr anders und besser seid als ich, wird es Gemecker geben. Aber ich kann einfach nicht aus meiner Haut und tue und gebe, was ich kann. Und es bleibt ja in der Familie.

Aus kulinarischer Sicht sind die individuellen Speisen des nächsten Gangs absolut unbedenklich und nach den Regeln des guten Geschmacks komponiert. Dafür wird wie eh und je meine gute und treue Lena Sorge tragen. Dafür, dass mein Rezept bei und für Euch seine Wirkung tun wird, gibt es natürlich keine Garantie. Jede der folgenden Speisen ist ein leibhaftiger Wunsch von mir für einen jeden von Euch. Wenn es hilft, geht es Euch und Euren Mitmenschen bald besser und Ihr braucht für das nächste Jahr nicht einmal einen guten Vorsatz zu fassen, den Ihr eigentlich sowieso nicht halten wollt. Was Euch gleich vorgesetzt wird, ersetzt jeden guten Vorsatz, dem Energiestoffwechsel sei Dank! Und Ihr braucht nichts dazu zu tun als das, was ihr sonst auch tut, alles zusammenraffen und in Euch hineinstopfen, was Ihr kriegen könnt. Zumindest hat mein Plan für Euch bisher zeitlich ausgezeichnet funktioniert. Und wenn meine guten Vorsätze für Euch nicht wirken, zählen zumindest in gewisser Weise die guten Absichten und die Geste selbst. Da bin ich sicher! Und selbst Fred kann meiner nicht mehr habhaft werden wie ihm beliebt.

Benno, Dir habe ich ein gegrilltes Stück vom Nacken zugedacht. Du hast Dir dieses spezielle Gericht verdient, weil Du einer der größten, wenn nicht der größte, Geizkragen bist, den ich kenne. Aber Auch Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, alle Zutaten sind vom Feinsten. Und Du brauchst Dir auch keine Gedanken darüber zu machen, dass Du zu kurz kommst. Auch Dir gebe ich selbstverständlich gern Und in diesem besonderen Fall wirst Du mir sicher ausnahmsweise keine Verschwendungssucht unterstellen. Denn auch Dir gebe ich natürlich und wie immer gut, viel und gern. So handelt es sich bei dem, was auf Deinem Teller liegt, nicht nur um das größte Stück, sondern auch um die beste Marinade und nicht um das gepanschte, billige Zeug, das Du anbietest, wenn Du Dich genötigt fühlst, Gäste bewirten zu müssen. Und darum haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, die besten und frischesten Zutaten in großzügiger Menge für Sauce und Beilagen zu beschaffen und diese hat Lena eigenhändig und sorgfältig verarbeitet. So bekommst Du ordentlich was zwischen die Zähne, Du alter Gierschlund!

Franz, wenn Du jetzt denken solltest, dass Du das pikante Herzragout nach Provincealischer Art bekommst, weil bei Dir seit eineinhalb Jahren ein Herzproblem medizinischer Art vorliegt, bist Du gewaltig auf dem Holzweg. Wäre das der Fall, müsste ich der Unbedenklichkeit meiner Speisen zum Trotz den Hinweis geben: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“ Du brauchst dieses schmackhafte Herzragout gegen einen Herzfehler, den Du schon seit wir alle denken und fühlen können, hast, der aber keineswegs angeboren und nicht medizinisch behandelbar ist. Hoffentlich hilft das Herz wenigstens ein Bisschen gegen Deine Kalt- und Hartherzigkeit gegen alles und jeden. Lena wird durch eine sachgemäße und liebevolle Zubereitung des Herzragots eine Speise zubereitet haben, bei der das Herz einerseits weich und zart ist, wie ein gutes Herz eben ist, das aber andererseits noch eine solide Konsistenz hat, wie es sein muss, um beherzt und gut zu leben. Das Herzragout weicher als Dein Herz zu kochen, war sicherlich die einfachere Aufgabe bei der Zubereitung des vorzüglichen Herzens. Von Dir stets als zu gutherzig befunden bleibt mir nur Dir von ganzem Herzen einen gesegneten Appetit und gute Besserung zu wünschen.

Fred, Deine herausragende Bedeutung als Kopf des Familienunternehmens würdige ich mit einem besonderen Leckerbissen, mit eingelegtem Hirn. Zumindest bei Dir bin ich mir recht sicher mit der Speisenauswahl richtig zu liegen. Außergewöhnliche Pläne und Ideen sind ganz nach Deinem Geschmack. Obwohl es durchaus sein kann, dass mein Einfall Dir wohl nicht undurchsichtig und abgefeimt genug ist. Aber ich habe natürlich meine Gutwilligkeit, die Dir immer schon ein Dorn im Auge war, und für die Du bislang immer Hohn und Spott übrig hattest, auch Dir gegenüber nicht verloren. Ich möchte Dir mit diesem exzellent zubereiteten Gehirn zeigen, dass ich guten Willens bin Deinem hervorragend entwickelten Denkvermögen ganz neue Impulse zu geben. Ich habe so meine Zweifel, ob dieses Gericht bei Dir überhaupt etwas bewirken kann, Du alter Starrkopf und Dickschädel! Aber zumindest beim Verzehr dieses schmackhaften Gerichts werden Dir nur gutartige Gedanken und Ideen in den sinn kommen. Denn die Zubereitung ist absolut delikat! Ich wünsche Dir gute Pläne und Ideen zum Nutzen aller, mit denen Du zu tun hast und jetzt erst einmal einen gesegneten Appetit!

Elfi, ich weiß, wie schwer es Dir gefallen ist, für die Dauer meiner Ausführungen Deine spitze Zunge im Zaum zu halten. Und es ärgert Dich, dass ich schon wieder einmal eine Möglichkeit gefunden habe, mich nicht auf Deine Lügen und Lästereien einlassen zu müssen. Und auch mit Deiner Angeberei habe ich ab sofort nicht mehr das Geringste zu schaffen. Keine Sorge, bei den folgenden Gängen wird Dir noch genug Zeit für Spott und Verleumdungen bleiben. Ich weiß ja leider nicht, ob und wann mein Gericht seine Wirkung entfaltet. Dass sich Zunge und Wange in Aspik im Vergleich zu den anderen Speisen dieses Gangs verhältnismäßig bescheiden ausnehmen, stört Dich bestimmt nicht. Denn Du bist ja gerade wieder einmal dabei abzunehmen und behauptest wie immer soooo bescheiden zu sein wie niemand sonst in der Familie. Du lebst aber Deiner Behauptung zum Trotz mit Deiner Habgier und Deiner Aufmachung nach dem Motto: „Bescheidenheit ist eine Zier, doch es geht ganz ohne ihr!“ Daher drücke ich mit meinem Gericht für Dich den Wunsch aus, dass Du in den nächsten Jahren den Mund nicht mehr so voll nehmen musst und jetzt erst einmal einen guten Appetit!

Damit Ihr jetzt aber ungestört kräftig Zulangen, die nächsten Gänge des Menüs und den Jahreswechsel genießen könnt, möchte ich nur noch zwei Bemerkungen machen.
Zum einen möchte ich Euch herzlich zu meinem letzten Fest einladen, bei dem Ihr Euch wie immer um nichts kümmern müsst. Am Montag dem 05. Januar findet um 11.00 Uhr die Beisetzung derjenigen sterblichen Überreste statt, für die mir kein passender Verwendungszweck eingefallen ist. Ihr braucht Euch also nicht um den kläglichen Rest zu streiten. Und Ihr müsst Euch auch deshalb nicht sorgen, weil ich ja seit vielen Jahren das Doppelgrab auf dem Nordfriedhof habe, wo schon mein Richard seine Letzte Ruhe gefunden hat. Ihr braucht Euch also um nichts zu kümmern, keine Sorgen zu haben und müsst auch nichts bezahlen. Dass es eine kostenlose Veranstaltung ist, wird vor allem Dich freuen Franz, da Du ja derjenige bist, der Richard und mir in Wort und Tat immer gezeigt hast, wie überaus herzlich Du uns zugetan warst, gerade, sodass Du Dir von je her Sorgen gemacht hast, wie Du uns meiden konntest und uns zu verstehen gegeben hast, dass wir für Dich nichts wert sind. Endlich sind wir dann wieder vereint, der Richard und ich. Der Leichenschmaus wird dann um 12.00 Uhr im Restaurant des Seehotels stattfinden.

Die zweite Anmerkung, die ich eben angekündigt habe, ist, dass ich Euch beruhigen kann. Denn diese Silvesterparty ist wirklich nicht das Letzte, mit dem Ihr abgespeist werdet, wenn sich schon alles ändern muss. Nach dem kostenfreien Mittagessen im Seehotel findet nämlich direkt die Testamentseröffnung statt. Und ich verspreche Euch nicht zu viel, wenn ich sage, dass es sich für jeden von Euch lohnt, das erbe nicht auszuschlagen, obwohl ich den Löwenanteil meines Vermögens der Lena und den Belangen der Hunde in dieser Stadt vermache. Ich wünsche Euch also von ganzem Herzen einen schönen Jahreswechsel, alles erdenklich gute für das Jahr 2009 und viele weitere Jahre und vor allem gute Besserung!

Liebe Grüße

Susi
© Paula Grimm, Dezember 2017

Aus Paulas Schreibtagebuch – Zum zweiten Mal auf dem Ausguck in Richtung 2018 – Nie und nimmer!

Guten Tag,

ich hoffe, Ihr hattet ein sehr schönes Weihnachtsfest! Ursprünglich hatte ich die Absicht zumindest diesen Beitrag noch vor dem heiligen Abend zu schreiben. Aber dann ist mir doch die Zeit davon gelaufen. Und aus diesem Grund setze ich mich jetzt erst in den Mastkorb und sehe zum zweiten Mal in Richtung 2018.

Für die Jahresvorschau ist nicht nur das wichtig, dass man das ins Blickfeld nimmt, was man tun möchte oder muss. Man muss auch einen prüfenden Blick auf das werfen, was man auf keinen Fall tun will oder unbedingt vermeiden muss.

Wenn ich finanziell eigenständig werden will, muss ich zusätzlich zu meinem Schreiben andere Dinge tun, die Geld in meine Kasse spülen. So träumte ich lange Zeit davon Leiterin für Schreibkurse oder Schreibtherapeutin zu werden. Nachdem ich lange beobachtet und geprüft habe, was in diesen Arbeitsfeldern angeboten wird, was es kostet, und was möglich ist, habe ich mich am Tag vor meinem diesjährigen Geburtstag, am 23. Dezember dazu entschieden, dass ich diese Idee für mich aufgebe. Also werde ich auch im Jahr 2018 keine Kurse für Schreibgruppenleiter machen. Die Angebote sind mir zu unübersichtlich. Und wie sich bei einer Bekannten von mir gezeigt hat, kann man auf Empfehlungen in dem Bereich oft auch nicht viel geben. Darüber hinaus bilden sich merkwürdige Zirkel um bestimmte Seminarangebote und Coaches, die mehr oder weniger nach „Schreibsekte“ riechen. Was die Ausbildungen zur Schreibtherapeutin betrifft, ist es ein langer Weg von Seminaren, die man besuchen muss, bevor man die Therapieausbildung überhaupt beginnen kann. Anerkannte Schreibtherapieausbildungen setzen ein Studium der Psychologie voraus. Ich habe weder Zeit noch das Geld für mehrere Seminare, die mich über die Erlaubnis Schreibgruppen zu leiten, als Schreibcoach zu arbeiten bis ich endlich auch die Therapieausbildung machen darf, was bei vielen Ausbildungsinstituten auch nur möglich ist, wenn der Leiter des „Vorkurses“ es befürwortet.

Zeitweilig hatte ich auch darüber nachgedacht, wieder als Webtexterin zu arbeiten. Schließlich gibt es die Accounts bei einigen Schreibportalen, z. B. bei Textbroker noch. Aber die Probleme, die mich zur Aufgabe dieser Tätigkeit gezwungen haben, sind noch vorhanden und haben sich verschärft. Mein Themenfeld war ohnehin zu klein. Schließlich gibt es so viele Bereiche, in denen Bilder wichtig sind, Mode zum Beispiel.

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für den Jahreswechsel und Gesundheit, Freude und Erfolg für das Jahr 2018!

Liebe Grüße

Paula Grimm

Aus Paula Grimms Schreibtagebuch – 01. Ausguck in Richtung 2018! – Ab und ‚raus mit der Paula!

Lesungen aller Art und Querflötenunterricht!

Guten tag,

da ich weiß, dass ich in den Weihnachtstagen sicherlich nicht zum Schreiben komme, und da ich nicht weiß, ob ich in den Tagen danach Zeit zum Schreiben finde, kommen heute und morgen Beiträge darüber, was 2018 passieren soll und auf keinen Fall geschehen wird.

Dass es nicht wirklich vorwärts ging, hat mich 2017 auf die Palme gebracht. Und von der höchsten Palme, auf der ich je war, habe ich mich auf den Schiffsmast der Selfpublishing geschwungen, um meine Reise durch das Web zu machen. Da sitze ich nun ganz oben im Mast und blicke so gut als möglich in Richtung des Jahres 2018.

Eine Sache sehe ich deutlich, nein, sogar überdeutlich. Die Paula muss unter Leute! Die Paula muss öfter ‚raus! „Und die Paula hat wirklich Bock darauf Euch in kleinem oder großem Kreis vorzulesen und mit Euch über ihre Bücher zu plaudern!“ Und hier könnt Ihr mich hören und sehen:

Das ist eine Spontanlesung. Und es ist bestimmt so, dass ich noch besser werde, wenn ich mehrere Wohnzimmerlesungen in kleinem Kreis bis zu zehn Leuten oder bei öffentlichen Lesungen gemacht haben werde. Wer keine Angst vor großen Mädchen mit großen Realen Leben mit einem großen Schuss Magie mag und Freunde hat, die das auch mögen, und die er einladen möchte, um solchen Texten zu lauschen, kann mich gern einfach ansprechen. Diese Wohnzimmerlesungen könnt Ihr für 50,00 € buchen oder verschenken.

Auch über Einladungen zu Lesungen im Rahmen von größeren Veranstaltungen oder in Buchhandlungen freue ich mich natürlich und werde mich darum verstärkt bemühen, selbst Lesungen zu planen und durchzuführen. Für Anregungen und Einladungen bin ich sehr dankbar!

Privat möchte ich auch neu starten. Ich bin gerade auf der Suche nach einem oder einer Querflötenlehrer(in). Querflöte zu lernen ist schon seit mindestens 30 Jahren ein Traum von mir. Und ich hoffe, jetzt endlich jemanden zu finden, der auch Anfänger im Alter von 50+ als Schülerin akzeptiert!

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für 2018, gute Pläne und erfolgreiche Umsetzung von allem, was Ihr neu anfangt!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S.: Und hier könnt Ihr finden, welche Bücher es von der Paula im Buchhandel gibt: https://www.paulagrimmsschreibwerkstatt.de/Buchladen. Gute Unterhaltung mit allem, was Ihr lest und mit meinen Büchern!


Interview mit Ruprecht Frieling bei Spubbles 2.0

Guten Tag,

gestern war im Blog Spubbles 2.0 das Buch von Ruprecht Frieling Thema. Heute könnt Ihr im selben Blog ein Interview mit ihm Lesen und zwar unter
https://spubbles.wordpress.com/2017/12/20/ruprecht-frieling-schon-vom-selbstverstaendnis-vereinigt-der-selfpublisher-viele-taetigkeitsfelder/. Der Autor, der das ABC des Verlagswesens zusammengestellt hat, spricht in diesem Interview über die Kompetenzen und das Wissen, über die Selfpublisher verfügen sollten. Das Fazit lautet, Lernwilligkeit und Lernfähigkeit sind die Schlüsselkompetenzen, durch die sich im Bereich Selfpublishing die Spreu vom Weizen trennt.
Wie ich zu diesem Fazit stehe, darüber werde ich in einem der nächsten Artikel schreiben.

Liebe Grüße

Paula Grimm

Geschenkideen oder Vorschlag für den Wunschzettel auf den letzten Drücker

Guten Tag,

 

wer schreibt und noch keinen Wunschzettel hat, oder wer ein passendes Geschenk für einen Autor oder einen Selfpublisher sucht, wird in diesem Artikel in der Selfpublisherbibel fündig: http://www.selfpublisherbibel.de/vom-heizteppich-bis-zur-autoren-software-zehn-nuetzliche-geschenke-fuer-schreibende/.

 

Ich habe mich allerdings gefragt, was Autoren oder Selfpublisher bekommen, die unter starkem Angstschweiß leiden. Mich befallen kalte Füße beim Schreiben nämlich nicht. Mir bricht eher der Angstschweiß aus Versagensangst aus, oder weil ich immer noch in den Wechseljahren bin.

 

Ich wünsche Euch viel Freude bei der Erstellung Eures Wunschzettels oder bei der Auswahl des passenden Geschenks für Autorenfreunde, -kollegen oder für Verwandte, die schreiben!

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm